Änderung Standartfradrag

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Sa, 07. Jan 2006, 11:55

ne, ehrlich gesagt hab ich in den Jahren wo ich den Standardfradrag hatte das sehr wohl im Hinterkopf gehabt wie diese Regelung gedacht war und spätestens seit dem Tag wo ich die finanzierung für mein Auto unterschrieben hatte, hab ich auch immer damit gerechnet das die kommen und skatt von mir zurück wollen.Im Jahr darauf hab ich den Fradrag dann logischerweise nicht mehr eintragen lassen.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Sa, 07. Jan 2006, 12:02

Björn-Einar hat geschrieben:Das hatte ich so nicht gewußt.
Eher das es als anreiz gedacht war nach norge zu kommen und zu arbeiten.
Es soll ja zeiten gegeben haben wo die norweg. wirtschaft nach fachkräften gelechzt hat. Beispielsweise im helsevesen oder im handwerk.
Da wurden die leute ja sogar von den phillipinen geholt.
Naiv wie ich war, glaubte ich, das es die möglichkeit des fradrags gibt, um eben die ersten jahre bisschen mehr kohle zu haben. Fuer`s start-etablieren vor ort so zu sagen (umzug, auto verzollen usw.....)So kenne ich es beispielsweise von Argentinien.
Weis nicht wie ich auf das schiefe brett kam. :cry:
Soviel sozialismuns kann sich norge dann doch nicht leisen.


Na ja, das gab es ja auch und soweit ich weiss gibt es so was teilweise auch immer noch, nur halt nicht in Form von einer Steuererleichterung.
Viele Kommunen haben "neubürgern" ein startgeld oder eine einmailige etablierungshilfe in der høhe von 10000 bis 20000 Kronen zukommen lassen. Bei gesuchten Fachkräften haben die Arbeitgeber die kompletten Umzugskosten übernommen und in manchen Firmen bekommen die Angestellten einen supergünstigen fetten Kredit auf Firmenkosten.
Aktuell ist es so das es einige Kommunen gibt wo die Einwohnerzahlen sehr stark sinken und diese versuchen da mit attraktiven Angeboten entgegen zu wirken. Da gibt es dann megagünstige Häuser zu kaufen und andere Anreize.

Eine Einheitliche Regelung, was oder wieviel man da bekommt gab es nie, nur hat das nix mit dem Standartfragdrag zu tun.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Karsten281 » Sa, 07. Jan 2006, 12:14

Aus Sicht des norwegischen Analogons von Otto Normalverbraucher (gibt's da auch einen festen Begriff?) finde ich die Reform völlig ok. Entlastung der Allgemeinheit durch erhöhten Freibetrag für alle, gegenfinanziert (wahrscheinlich nur zu sehr kleinem Teil) durch die Abschaffung irgendwelcher Sonderrechte für Randgruppen.

Noch eine Detailfrage: Der Sonderabzug wird nur noch für zwei Jahre gewährt. Heißt das auch, daß man maximal zwei Jahre in Norwegen bleiben darf, damit es ok ist, ihn zu erhalten? Oder kann man durchaus einen befristeten Vertrag von 3 Jahren haben und muß dann eben nur im letzten Jahr mit den normalen Steuern leben?
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon oter » Sa, 07. Jan 2006, 12:18

Karsten281 hat geschrieben:Aus Sicht des norwegischen Analogons von Otto Normalverbraucher (gibt's da auch einen festen Begriff?)


Ola Nordmann, der sich aber im Gegensatz zu unserem Otto glücklich schätzen kann mit Kari Nordmann noch eine fesche Partnerin zur Seite zu haben.

In den USA haben sie dafür auch ein Pärchen, John und Jane Doe. Sonst gibts meist ewige Jungesellen... in Dänemark z.B. Herrn Sörensen.
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Sa, 07. Jan 2006, 12:55

ich dachte immer Otto Normalverbraucher hat was mit Renate Muster am laufen?

@Karsten
nach dem was ich über die neuen Regeln weiss würde ich mit einem 3 Jahresvertrag dir nicht dazu raten den Standartfradrag in Anspruch zu nehmen. Ein 3 Jahresvertrag ist ja ein klares Indiz das man eben länger wie zwei Jahre bleiben will.

Ich denke im ersten Jahr kann man den Standardfradrag noch bedenkenlos in Anspruch nehmen, einfach weil da kann glaube ich jeder überzeugend klar machen das man ja ganz neu im Land ist und erst mal sehen muss wie es so ist und das man noch nicht weiss ob man länger bleibt. Aber danach, gerade wenn man zum Beispiel Arbeitsverträge hat die auf einen längern Aufenthalt schliessen lassen, würde ich ehr davon abraten den Standardfradrag in Anspruch zu nehmen.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Freundchen » Sa, 07. Jan 2006, 13:28

trolljenta hat geschrieben:ich dachte immer Otto Normalverbraucher hat was mit Renate Muster am laufen?
Trolljenta


Das war aber vor seiner Verehelichung mit Lischen Müller. :wink:

Freundlichst Freundchen!
morgen ist heute gestern
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon isbjörn » Sa, 07. Jan 2006, 19:25

trolljenta hat geschrieben:Aktuell ist es so das es einige Kommunen gibt wo die Einwohnerzahlen sehr stark sinken und diese versuchen da mit attraktiven Angeboten entgegen zu wirken. Da gibt es dann megagünstige Häuser zu kaufen und andere Anreize.


Ist zum Beispiel in Hovden so. Ideal für Skibegeisterte mit dem passenden Jobb, z.B. Skilehrer.

Hilsen

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Frøken Ur » Sa, 07. Jan 2006, 21:11

Hallo,
oft bieten solche Kommunen einiges an Entbehrungen, aber sehr oft ist es dort auch so, dass die Lebensqualitaet ganz hervorragend ist. Warum also nicht? :wink:
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Sa, 07. Jan 2006, 22:44

einige weitere Kommunen die Leute gezielt anwerben findet man hier http://www.formtilfjells.com/blilyst/

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