Keine Kinderärzte in Norge???

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Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon billi » Mo, 12. Dez 2005, 23:37

Hei,
gibt es denn hier keine Kinderärzte in Norwegen?
Mein Sohn (11 Monate) hatte letzte Woche 40 Grad Fieber und eine Virusinfektion (Angina). Bin hier in Åndalsnes (Møre og Romsdal) auf die Legevakt gegangen. Dort wurde ich zunächst abgewiesen und für einen späteren Zeitpunkt bestellt. Ich glaubte, ich spinne??? :evil: Ich sollte mit einem Baby, was 40 Fieber hatte, wieder nach Hause? Nee, nee. Wurde dann zu einem Assistenzarzt geschickt. Der war so unsicher, dass ich auch zu nem Hausmeister hätte gehen können. So etwas habe ich noch nie erlebt. War da bald ne halbe Stunde im Arztzimmer und immer wieder untersuchte er das Kind und blätterte in seinem schlauen Büchlein umher. Man, in was für ein Buschkrankenhaus bin ich denn hier geraten? :-?
Das hier nur Pampa ist, habe ich schon mitbekommen, aber in der ärztlichen Versorgung leben die auch noch hinterm Mond. Mein Mann arbeitet in der Ambulanse und da siehts nicht besser aus, was die Medizin betrifft. Ist das denn in den etwas größeren Städten auch so?

Hilsen, Billi.
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon Røyskatt » Di, 13. Dez 2005, 0:39

Teilweise ja
Beklager
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon Christoph » Di, 13. Dez 2005, 9:02

Ganz so dramatisch finde ich es nicht, aber manchmal ist das hier anscheinend schon wie "Lambarene in einem der reichsten Länder der Welt". Was in Deutschland oft zuviel und doppelt herumgedoktort wird, das gibts hier manchmal zu wenig. Ansonsten weiß ich nur von Kinderärzten, die am KH sind.
Gute Besserung für den Kleinen!!!
Grüßlis aus Helgeland...
vom NarVikinger Christoph
"Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land am Polarkreis (Helgeland)."

frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
Christoph
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon snowstorm » Di, 13. Dez 2005, 12:03

Ich kann mich da eigentlich nicht beklagen. Im hiesiger KH gibt es natürlich Kinderärzte, sogar eine ganze Kinderstation (die im Sommer aus Kostengründen geschlossen wird :!: ). Wie es ausserhalb der normalen Öffnungszeiten aussieht weiss ich nicht, ich hoffe aber, dass auch die legevakt adäquat besetzt ist. Auf der helsesstasjon, wo die U2 etc gemacht wird kommt auch ein Kinderarzt, allerdings wird da ein Termin abgesprochen.

Ich bin froh im etwas dichter besiedelten Teil Norwegens zu leben, besonders wenn ich solche Horrorgeschichten höre.

Gruss Patricia
Ich bin keine Signatur. Ich bin hier nur die Putzfrau!
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon Julia » Di, 13. Dez 2005, 13:10

Ich kann mich nicht erinnern, wie viele zig Male ich mich über das hiesige legesenter aufgeregt habe - in allen Zusammenhängen. Ok, so lange es nur mich als Erwachsenen betrifft, ist das eine andere Sache. Ich bin gespannt, was da evtl. in der Zukunft mal als Mutter auf mich zukommen mag...

Andererseits muss gesagt werden, dass ich noch nicht davon gehört habe, dass irgendwo im Land ein Säugling/Kleinkind wegen unzureichender Assistenz der helsestasjon/legesenter zu Schaden gekommen ist, aber vielleicht wird dafür gesorgt, dass man soetwas nicht hört.

Manche Kinder fiebern hoch, meine Schwester zum Beispiel hat als Kleinkind meiner Mutter diesbezüglich auch wiederholt den Angstschweiss in die Stirn getrieben, weil sie, wenn sie erst krank war, nie unter 40 Fieber hatte. Mit Wadenwickeln und Kneippanwendungen ist das aber immer sehr schnell in den Griff bekommen worden. Schon Säuglingen immer gleich Antibiotika und fiebersenkende Mittel zu verabreichen ist vielleicht nicht unbedingt der richtige Weg, ein widerstandsfähiges Immunsystem aufzubauen. Etwas anderes ist es natürlich, wenn eine richtig ernsthafte Infektion das Fieber verursacht, die bei zu später oder Nichtbehandlung wirklich zu Schäden führen kann.

Aber das Schreckbild, da einem unfähigem Arzt gegenüberzustehen, der hilflos in seinem Buch blättert... das kenne ich von hier auch nur zu gut.
Das Problem liegt meiner Meinung nach in der hoffnungslosen fastlege-ordning. Hoffnungslos deswegen, weil dadurch die freie Arztwahl in der Praxis wegfällt (auf dem Papier existiert sie zwar, aber man bekommt ja nie einen Termin bei dem Arzt seiner Wünsche, wenn der nicht privat praktizierend oder zufälligerweise der fastlege sein sollte). Und als Zugezogener (gilt für Norweger, die umziehen genau so wie für uns Einwanderer) ist als fastlege meist nur derjenige verfügbar, der freien Platz auf der Liste hat (was an sich i.d.R. schon aussagt, dass ihn damals bei Einführung der Ordnung keiner haben wollte oder dass er neu ist), oft vikare oder turnusleger.

Viele sagen, dass man in Norwegen besser nicht krank werden sollte, aber gerechterweise muss ich auf der anderen Seite wieder sagen, dass man, wenn man denn erst mal aus irgendeinem Grunde im Krankenhaus landet und mit richtigen Ärzten/Krankenschwestern zu tun hat, meistens hervorragend aufgehoben ist und auch auf dem menschlichen Plan bestens versorgt wird.

Hoffe, dem Kleinen geht es wieder besser!
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon trolljenta » Di, 13. Dez 2005, 15:42

kein System ist perfekt und auch das norwegische weisst da wie nicht anders zu erwarten teilweise heftige Lücken auf. Fairerweise muss man jedoch dazu sagen das du auf solche Zustände auch anderswo treffen kannst. Wenn ich überlege was ich im laufe meiner Berufslaufbahn so an Horrorszenarien erlebt habe, da fand ich die Erlebnisse in Deutschland eigentlich sogar noch viel schlimmer und krasser wie hier.

Den Alptraum einem jungen und unerfahrenen Arzt gegenüber zu stehen kann man überall erleben und das ist immer eine bescheidene und unglückliche Situation.

Ich arbeite in einer Osloer Klinik und hier kann keineswegs die Rede sein von Buschkrankenhaus. Allerdings ist es nun mal so das man als Patient erst man an die ørtliche Legevakt oder in das Lokalsykehus kommt und da ist halt nicht immer alles vorhanden was man bei den grossen Kliniken in den Städten findet.

Wenn ich vom gesammtbild ausgehe und da das norwegische Gesundheitswesen mit dem deutschen vergleiche würde ich sowohl auf der Patientenseite als auch auf der Belegschaftsseite dem norwegischen System bessere Noten geben.

Gute Besserung für deinen Sohn!

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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon isbjörn » Di, 13. Dez 2005, 17:27

Heisann,

snowstorm hat geschrieben: Im hiesiger KH gibt es natürlich Kinderärzte, sogar eine ganze Kinderstation (die im Sommer aus Kostengründen geschlossen wird :!: ).


@snowstorm:
Nächstes Jahr soll die Kinderstation geöffnet bleiben, gab wohl zu viele Beschwerden.


@ alle:
Es ist sicherlich ein grundsätzliches Problem, dass der freie Zugang zu Fachärzten eingeschränkt ist, zumindest, wenn man das aus Deutschland so gewohnt ist. Andererseits glaube ich nicht, dass es für die meisten Norweger ein Problem ist. Ist eben eine Frage der Erwartungshaltung.

Man traut hier den frisch von der Uni kommenden Ärzten eben etwas zu. Das ist auch nicht unberechtigt. Ich glaube nicht, dass die medizinische Versorgung hier schlechter ist, man überläßt eben dem Primärarzt den ersten Behandlungsversuch, was meistens auch klappt. Danach wird man selbstverständlich zum Spezialisten geschickt. War früher in D übrigens auch so, als es noch Krankenscheine gab. Das Patientenhopping kam dann mit der Versichertenkarte ...

Hilsen

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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon stockfisch » Di, 13. Dez 2005, 17:37

ist es nicht eher so das die frisch von der uni kommenden aerzte sich ganz schoen viel zutrauen.......

fuer den reichtum dieses landes ist das gesundheitssystem unter aller kanone -wartezeiten ohne ende
-junge aerzte die voellig ueberfordert sind da sie keine "rueckendekung "haben
-strecken zu den krankenhaeusern und den aerzten
-schlecht an fachaerzte ran zu kommen

und es gibt noch viel mehr - wenn man nicht in oslo wohnt.....

norwegen hat viele kvalitaeten - das gesundheitssystem gehoert nicht dazu

lieben gruss


ps. nun sprach ich als patient nicht als von seiten der belegschaft
und von der menschl. seite ist beides besser
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon Thies » Di, 13. Dez 2005, 17:40

Zu meinen Mandanten zählt auch eine Ärztin, die einige Jahre in N praktiziert hat. Sie hat mir mal erzählt, dass man in N eben vom Arzt mitgeteilt bekommt, wann man einen Arzt braucht und wann nicht. Auch die Eigenverantwortung sei dort eben ein wenig ausgeprägter, als dies bei uns in D der Fall ist. Aber von schlechter medizinischer Versorgung wusste sie nix zu berichten.

In D entscheidet alles der Patient. Die Nowendigkeit einer Behandlung, die Medikamente und Hilfsmittel, die er braucht (oder eben meint zu brauchen). Und wenn der Arzt anderer Ansicht ist, dann "nimmt" sich der Patient eben einen anderen. Die Kosten kennt der Kassenpatient nicht einmal.

Wenn ich nicht irre, dann ist in N die Volksgesundheit nicht schlechter, die Lebenserwartung sogar um einiges höher als in D. Nur die Kosten für die medizinische Versorgung je Einwohner, die ist in N deutlich geringer.

Ob es soviel schlechter ist ??

Gruß

Thies
:D :D :D
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon isbjörn » Di, 13. Dez 2005, 18:20

@ Thies: Helt enig !

@ Stockfisch: Ich glaube nicht, dass sich "Jungärzte" zuviel zutrauen. Vielmehr dienen die veraltete Hierarchie in Krankenhäusern und das Kassenarztwesen in D dazu, Pfründe zu sichern. Niemals mehr hat man ein breiteres medizinisches Wissen als gleich nach dem Studium. Sicherlich fehlen noch die Vertiefung in ein Spezialgebiet und praktische Erfahrungen, aber ich denke, für vieles in einer Allgemeinmedizinischen Praxis reicht es. Wenn es nicht reicht, wird der Pat. eben überwiesen.
Aber nicht sofort, denn das meiste kann warten. Lebensbedrohliche Zustände kann man i.d.R. auch schon direkt nach dem Studium erkennen, das immerhin mindestens 6 Jahre gedauert hat und auch praktische Ausbildungsanteile beinhaltet. Warum soll man nicht 3 Monate auf einen Termin beim Orthopäden, Urologen, Zahnarzt, Gynäkologen usw. warten, wenn man nichts akutes hat ?
Im übrigen darf man nicht vergessen, dass die kurzen oder nicht vorhandenen Wartezeiten in D auf Kosten der Ärzte gehen, die i.d.R. tausende unbezahlte Überstunden machen, und zwar pro Arzt und pro Jahr. Wenn man in deutschen Krankenhäusern nach norwegischen Arbeitszeiten arbeiten würde, hätte man ähnliche Wartelisten.

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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon Grønn Demon » Di, 13. Dez 2005, 19:50

Wie ist denn das mit Privatversicherung und Privatklinik?
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon stockfisch » Di, 13. Dez 2005, 21:50

du musst den sueden mal ueberhaupt nicht mit dem norden vergleichen - sehr sehr grosse unterschiede.

und ich denke ich habe schon einiges erlebt - nicht als patient sondern als belegschaft und ich moechte einem "jungarzt" lieber nicht ihn die haende fallen.
faengt beim wissen der medikamente an und hoert noch lange nicht beim gipsen auf und auch nicht beim spirale legen und beim befunden von roentgenbildern und beim naehen osv.

moechte auch keinem "jungarzt"in D in die haende fallen....

lieben gruss

ps. meistens hoert der spass auf wenn es sich um die eigenen kinder halndelt s.o. oder wenn ernsthafte erkrankungen vorliegen

kenne einige viele faelle - bin also nicht ganz unbedarft
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon spiker80 » Di, 13. Dez 2005, 23:07

Es ist sicherlich ein grundsätzliches Problem, dass der freie Zugang zu Fachärzten eingeschränkt ist, zumindest, wenn man das aus Deutschland so gewohnt ist. Andererseits glaube ich nicht, dass es für die meisten Norweger ein Problem ist. Ist eben eine Frage der Erwartungshaltung.

Also ich weiss ja nicht mit was fuer norweger du hier zutuen hast,also die leute dich hier kenne geht das gesundheitssystem genauso aufn sack....ohne alles dabei schønzureden :wink:
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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon trolljenta » Mi, 14. Dez 2005, 8:42

wobei ja die mehrheit der Norweger auch da keine vergleichsmøglichkeit hat und aus Prinzip meckert. Das hast du aber in D/A/CH... auch! Gejammert wird überall. Ich denke jedoch das wenn man eben mehr wie das Gesundheitssystem des eigenen Landes kennt doch etwas bessere vergleichsmøglichkeiten hat und in so einen direkten vergleich schneidet Norwegen meiner Meinung nach deutlich besser ab.

Das Problem mit dem unsicheren Jungarzt kann man überall erleben aber ich glaube die wenigsten haben eine Ahnung wie viele Nullnummern es auch unter den erfahrern Ärzten gibt. Ganz ehrlich, ich kenne da einige Speziallisten denen hätte ich nicht mal unter lebensbedrohlichen Zuständen in die Hände fallen wollen. Ein Chefarzt Titel sagt noch nix über die wirkliche Qualifikation eines Arztes aus!!

Was das System generell angeht, so gibt es zwar wartezeiten für diverse Sachen, aber für akutte Sachen gibt es keine Wartezeiten. Wenn ich meinen Fastlege kontaktiere wegen einer Routinesache, muss ich auch einige Wochen auf den Termin warten, ruf ich aber heute morgen an und sag ich bin akutt krank, bekomm ich noch am selben Tag einen Termin. Und wer auf eine Behandlung in einer Klinik wartet kann hier ja auch diverse Wartezeiten umgehen oder verkürzen in dem man von der freien Krankenhauswahl gebrauch macht und eben sich dort behandeln lässt wo es keine oder nur kurze wartezeiten gibt.

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Re: Keine Kinderärzte in Norge???

Beitragvon Julia » Mi, 14. Dez 2005, 9:59

stockfisch hat geschrieben:ich moechte einem "jungarzt" lieber nicht ihn die haende fallen.

Sowohl ja als auch nein, würde ich sagen. Woher soll der denn seine Erfahrung bekommen, wenn niemand zu ihm geht, während er sie sich erwerben möchte??? Solange es nichts lebensbedrohliches ist und mich selbst betrifft, kann ich damit leben. Bei meinem Säugling sähe das vielleicht anders aus (habe keinen, kann also nicht aus Erfahrung sprechen), wobei ich immer noch der Meinung bin, dass Kleinkinder ab und zu auch mal richtig fiebern müssen, um ihr Immunsystem aufzubauen. Die Frage ist natürlich immer, was hinter dem Fieber steckt.
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