Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

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Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon The Wild Harp » So, 21. Jun 2009, 0:48

Meine Mutter und ich waren vom 25.5. bis 4.6. mit der MS Vesteralen unterwegs (Bergen - Kirkenes - Trondheim). Wir haben die komplette Reise (incl. An- und Abreise) in einem auf Norwegen- und HR-Reisen spezialisierten Reisebüro hier in unserer Stadt gebucht (mit sehr netter und kompetenter Beratung). Da wir absolute Anfänger waren, hatten wir uns auf kein bestimmtes Schiff festgelegt. Wir hatten unsere Reise eigentlich so geplant, dass wir am 27.5. an Bord gehen wollten, das wäre dann die MS Finnmarken gewesen. Da wir aber erst relativ spät (Ende Dezember 2008) gebucht haben, war auf der MS Finnmarken in der von uns gewünschten Kabinenkategorie nichts mehr frei. So ist es dann schließlich der 25.5. und die MS Vesteralen geworden, also purer Zufall.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, nicht auf einem so großen Schiff wie der Finnmarken gelandet zu sein...das aber bitte nicht falsch verstehen. Ich habe mitbekommen, dass es hier einen "Finni-Fanclub" gibt, und ich will das Schiff und seine Liebhaber auf keinen Fall schlecht machen. Alle HR-Schiffe sind schöne & stolze Schiffe und ein Höhepunkt des Tages war immer die Begrüßung des entgegenkommenden Schiffes. Ich denke, jeder hat sein Lieblingsschiff, aus den unterschiedlichsten Gründen (wahrscheinlich wird meistens das erste dann auch das Lieblingsschiff). Für mich war es nur so, dass der ursprüngliche Zweck und Charakter dieser Fahrt entlang der Küste, nämlich der Transport von Gütern und lokalen Passagieren (also einfach das "Postschiff-Feeling") auf diesem kleineren Mittelgenerationen-Schiff besser rüberkommt, es ist für mich authentischer (noch authentischer sind sicher die MS Lofoten und MS Nordstjernen).

Nachdem wir dann ein paar Monate ungeduldig den Abfahrtstag herbeigesehnt hatten, ging es dann schließlich am 22.5. abends los.


Anreise

Wir fahren am Freitag, den 22.5. abends mit dem Zug nach Kiel. Wir wollen am nächsten Tag mit der Colorline nach Oslo fahren. Die fährt zwar erst um 14:00 los und es hätte auch einen Zug gegeben, der vormittags in Kiel gewesen wäre, aber man weiß ja nie. Am nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück Richtung Anleger auf und stellen fest, dass dieser nur etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt ist. Wir checken ein und müssen jetzt die Zeit bis 13:00 totschlagen, bis wir aufs Schiff können. Kurz vor 13:00 werden wir ausgerufen und gebeten, zum Schalter zu kommen. Wir fragen uns, was nun wohl schiefgegangen ist. Es stellt sich heraus, dass die Dame beim Einchecken uns nichtaktivierte Bordkarten gegeben hat. Wir bekommen neue und können dann auf die Fähre gehen. Wir sind mit der Color Fantasy gefahren, welche nicht weiter erwähnenswert ist...eben eine riesige Party- und Geldmaschine. Landschaftlich ist die Fahrt jedoch sehr schön und wir haben auch gutes Wetter.

Am nächsten Morgen legen wir pünktlich um 10:00 in Oslo an. Wir verlassen die Fähre und halten nach dem Bus Ausschau, mit dem wir erst eine Stadtrundfahrt machen und anschließend ins Hotel gebracht werden sollen. Da die Beschriftung nicht so ganz eindeutig ist, laufen wir die ganze Bus-Armada entlang und wieder zurück, bis wir unseren Bus gefunden haben. Dort erwartet uns eine nassforsche Reiseleiterin namens Käthe, die uns eben mal neben dem Voucher für die Stadtrundfahrt auch noch den für den Transfer Bahnhof Bergen/HR-Terminal aus dem Heftchen reißt. Wir merken es aber glücklicherweise rechtzeitig und holen uns den Voucher zurück.

Die Stadtrundfahrt dauert ca. 2,5 Stunden und ist sehr informativ, aber leider etwas vollgepropft...weniger wäre manchmal mehr. Anschließend werden wir zu unserem Hotel gebracht, Royal Cristiania, schräg gegenüber vom Bahnhof. Wir machen noch einen Stadtbummel und die Aufregung steigt immer mehr.


DIE NORDGEHENDE STRECKE

1. Tag (Montag, 25.5.)

Wir steigen in Oslo in die Bergenbahn und genießen eine Fahrt durch wunderschöne Landschaften. Viele Mitreisende sind bei dem Streckenabschnitt durchs Gebirge sichtlich beeindruckt. Da ich schon viele Urlaube in der Schweiz (im Engadin) verbracht habe und häufig mit der Rhätischen Bahn gefahren bin, war das für mich nichts Neues. Ich fand es zwar auch sehr schön, aber es hat mich nicht so aus den Socken gehauen.

Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle (positive Anmerkung: es gab Gratis-Kaffee und -Tee) und wir kommen gegen 18:00 in Bergen an. Am Bahnsteig wartet schon der Busfahrer mit einem "Hurtigruten"-Schild in der Hand. Wir steigen in den Bus und los geht es in Richtung HR-Terminal. Auf dem Weg dorthin werden noch Passagiere an einem Hotel ausgeladen. Im Terminal checken wir ein, geben unser Gepäck auf und können aufs Schiff. Das war schon ein tolles Gefühl...nach der langen Anreise war es endlich soweit. Nach einigem Herumirren (warum eigentlich, das Schiff ist doch gar nicht so groß!) haben wir unsere Kabinen gefunden. Kurz darauf klopft es an der Tür...das Gepäck ist da. Nach dem Auspacken geht es ans Schiff-Erkunden und dann raus aufs Deck, um die Abfahrt "live" mitzubekommen. Es ist trüb und ungemütlich, aber trotzdem ein cooles Gefühl. Monatelang haben wir diesen Moment herbeigesehnt und nun geht es tatsächlich los. Beim Auslaufen ertönt ein paar Mal hintereinander das Alarmsignal, aber der Kapitän erklärt durch den Lautsprecher, dies sei nur zur Probe (= um zu schauen, ob das Signal funktioniert).

Dann gehen wir zum Abendessen. Es gibt Buffet und im Saal ist es brechend voll. Wir ergattern noch zwei Plätze an einem Tisch mit zwei Ehepaaren aus Hamburg. Wir bestellen uns Wasser, also ganz einfaches Leitungswasser in dieser besagten Glasflasche. Eines der Ehepaare hatte die Reise vor zwei Jahren schonmal gemacht (auch auf der Vesteralen), da war das noch gratis. Jetzt kostet es 19,- NOK. Ich habe hier im Forum von einem "Wasserpaket" gelesen. Wie teuer ist dieses Paket und was beinhaltet es genau? Wir haben nur etwas von einem Weinpaket gelesen. Von einem Wasserpaket haben wir nichts mitbekommen. Entweder wurde es nicht ausreichend beworben, oder wir haben es übersehen.

Nach dem Essen laufen wir noch etwas übers Schiff. Ich finde es schön übersichtlich und sehr gemütlich und verliebe mich sofort in dieses Schiff. Meine Mutter ist immer noch etwas erschrocken, dass es so "klein" ist. Ihre Befürchtung ist, dass man den Seegang so stark merken wird...eine Befürchtung, die sich im Laufe der Reise auf der südgehenden Strecke noch bestätigen sollte (aber ich glaube, DEN Seegang hätte man auf jedem HR-Schiff gemerkt).

Ich kaufe mir noch den Kaffeebecher für 209,- NOK. Man kann damit unbegrenzt Heißgetränke (Kaffee und Tee, Kakao ist nicht dabei) trinken. Da ich zwischendurch gern mal einen Kaffee und nachmittags Tee trinke, lohnt sich das für mich absolut.


2. Tag (Dienstag, 26.5.)

Ich stehe um 4.15 auf, da ich die erste offene Seestrecke (Stadhavet) live miterleben will. Als wir um ca. 4.45 aus Malöy auslaufen, kommt uns die MS Nordkapp entgegen. Schweinerei, das stand gar nicht auf dem "Tagesbefehl". :D Zum Knipsen ist es zu spät. Bis ich mich von dem "Schock" erholt hatte, war sie schon vorbeigefahren. Nach einer Weile geht es dann los. Wir umfahren das Westkap und sind auf offener See. Es schaukelt ganz gut und das trübe, graue Wetter macht das ganze angenehm gespenstisch. Ich gönne mir etwa 1 Stunde lang das Spektakel und lege mich dann nochmal hin.

In Alesund haben wir eine ¾ Stunde Aufenthalt. Wir gehen von Bord und spazieren etwas durch die Stadt mit den hübschen Jugendstilhäusern. Danach geht es Richtung Geirangerfjord. Die Strecke ist sehr beeindruckend. Diese hohen, aus dem Wasser aufragenden Felswände...das hat schon was Majestätisches. Trotz trübem, regnerischem Wetter verbringen wir viel Zeit draußen an Deck.

Abends in Molde liegen wir Bug an Bug mit der MS Finnmarken, die dann bald schon ablegt. Ich kann ein paar schöne Fotos vom Wendemanöver und der Ausfahrt aus dem Hafen machen.


3. Tag (Mittwoch, 27.5.)

Wir liegen von 8.30 bis 12.00 in Trondheim. Das Wetter ist aber so miserabel (es regnet und ist tierisch stürmisch), dass wir uns nach wenigen Schritten entschließen wieder umzukehren, und die Zeit an Bord zu verbringen. Mittags gibt es ein Infotreff mit einem Vortrag über Land und Leute in Trondheim inklusive der Anekdote über Munkholmen (da die Mönche immer so gut über Klatsch & Tratsch in der Stadt Bescheid wussten, hatte man den Verdacht, dass es einen unterirdischen Verbindungsgang zwischen Insel und Stadt gab).

Am frühen Nachmittag fahren wir an dem Leuchtturm Kjeungskjaer Fyr vorbei. Nachmittags soll es, wenn das Wetter gut ist, durch den Stokksund gehen. Glücklicherweise ist Petrus uns gnädig. Es ist zwar immer noch ziemlich windig, aber der Himmel ist blau. So kommen die vielen bunten Häuschen am Ufer noch besser zur Geltung. Einige hier im Forum haben geschrieben, dass sie unter der Brücke durchgefahren sind. Das machen wir nicht, sondern biegen vorher links ab. Es geht um eine scharfe Kurve und wie vorher angekündigt, gibt das Schiff ein Signal, damit der Gegenverkehr weiß, dass wir um die Kurve kommen.

Pünktlich zum Abendessen haben wir die nächste offene Seestrecke (Folda) und es ist ganz gut am Schaukeln. Abends in Rörvik liegen wir neben der südgehenden MS Nordlys, die wir besichtigen können. Da wir etwas Verspätung haben und die MS Nordlys weiterfahren muss, wird es aber leider nur ein kurzer Besuch.

Nach dem Ablegen gibt es eine erfreuliche Durchsage: Wir werden am Torghatten vorbeifahren. Gegen 0:00 versammeln wir uns an Deck bzw. am Bug und können trotz der relativen Dunkelheit das Loch gut sehen. Ich bleibe noch an Deck und schaue beim Ein- und Ausladen in Brönnöysund und beim Auslaufen zu, bevor ich dann um ca. 2:00 in meiner Koje liege.


4. Tag (Donnerstag, 28.5.)

Heute ist frühes Aufstehen angesagt, denn wir überqueren (laut Tagesbefehl zwischen 6:45 und 7:30) den Polarkreis. Also verabreden wir uns für 6:30 und warten gespannt. Am Abend vorher konnte man einen Tip abgeben, wann genau die Überquerung stattfindet. Ich hatte 7:11:24 getippt, lag aber fast eine Viertelstunde daneben. Es war dann letztendlich 7:25 (Sekunden weiß ich nicht mehr aus dem Kopf). Ich warte auf das Signal des Schiffes und schieße genau in dem Moment das Foto von der Weltkugel. Zu unserer Überraschung sind nur ganz wenige Leute an Deck.

Wir gehen noch nicht frühstücken, sondern bleiben gleich draußen zum Begrüßungsritual mit der MS Richard With, der wir um 8:15 begegnen sollen. Dies geschieht auch pünktlich. Wir machen unsere Fotos und winken kräftig. Auf einmal werden die Maschinen sowohl bei uns, als auch bei der RW gedrosselt. Schließlich bemerken wir, dass bei der RW eines der orangenen Boote zu Wasser gelassen wird und zu uns rüberfährt (übrigens in einer affenartigen Geschwindigkeit...wusste gar nicht, dass die so schnell sind). Das Boot legt backbord bei uns an. Erst wird aus der Luke eine Reisetasche rausgereicht, dann kommt ein Mann hinterher. Wir vermuten, dass es jemand vom Personal ist, der aus irgendwelchen Gründen zurück muss oder auf der RW gebraucht wird. Nach dem, was ich jetzt hier im Forum so gelesen habe, kann es natürlich auch der Techniker aus Finnland gewesen sein. Vielleicht springt der von Schiff zu Schiff, um im Falle des Falles anwesend zu sein :lol:

Um 11:00 ist Polarkreistaufe, an der wir als Neulinge natürlich auch teilnehmen. Sie findet drinnen, achtern in der Vesteralenlounge statt. Die ganzen "Oberen" sind da: Reiseleiter, Hotelmanager, Kapitän, 1. Offizier (?...der mit den vier Streifen und der Schraube) und natürlich König Neptun. Sie stehen alle aufgereiht da und jeder hat seine Aufgabe: Der Reiseleiter beglückwünscht uns zu unserem Mut, der Hotelmanager hält die Kragen auf, Neptun wirft die Eiswürfel rein, der Kapitän überreicht die Urkunde und vom Offizier (?) gibt's den Schnaps. In anderen Beiträgen hier habe ich gelesen, dass es eine ganze Kelle voll Eiswürfel pro Person gab. Bei uns waren es nur zwei Eiswürfel. Entweder sie wollten nicht so 'ne Sauerei veranstalten, da es ja drinnen stattfand und nicht auf Deck...oder es gehört zu den neuen HR-Sparmaßnahmen.

In Bödö machen wir die Busfahrt zum Saltstraumen inkl. Stadtrundfahrt mit. Die Stadt ist nicht besonders aufregend. Auf dem Weg zum Saltstraumen sehen wir Elche am Straßenrand. Am Saltstraumen hält der Bus auf einem Parkplatz und wir können runtergehen zum Wasser. Wir sehen die Leute von unserem Schiff, die die Fahrt mit dem Speedboot gebucht haben.

Nachmittags gibt's dann die nächste offene Seestrecke über den Vestfjord zu den Lofoten. Es ist eine wunderschöne Überfahrt, die See ist relativ ruhig und wir können schon von weitem die beeindruckende Lofotenwand sehen. Trotz kalten Windes verbringen wir einige Zeit an Deck, lassen uns den Wind um die Nase wehen und können ganz schöne Fotos machen, einmal sogar mit einem schwachen Regenbogen.

Um 20:15 sollen wir eigentlich der MS Nordstjernen begegnen, wir warten aber leider vergeblich. Von 21:00 bis 22:00 haben wir Aufenthalt in Svolvaer und besuchen die Ausstellung Magic Ice. Alle Skulpturen sind sehr schön. Am besten haben mir der Leuchtturm und der Krebs mit den Kerzenleuchtern gefallen.

Wieder an Bord gibt es eine Überraschung. Es kommt eine Durchsage, dass wir in den Trollfjord fahren werden. Ich positioniere mich schon um ca. 23:00 am Bug, um alles hautnah mitzuerleben. Plötzlich sehe ich einen Orca. Ein Stückchen vor unserem Schiff springt er aus dem Wasser und ist gleich wieder verschwunden. Leider taucht er nicht wieder auf. Um ca. 23:30 ist es dann soweit. Der Kapitän steuert uns durch die enge Einfahrt in den Trollfjord hinein. Es ist absolut atemberaubend. Dieses einzigartige Fleckchen Natur ist bisher mein persönliches Highlight. Wir fahren bis ganz nach hinten und dann kommt das berühmt/berüchtigte Wendemanöver. Wir stehen immer noch am Bug und die Felswand ist zum Greifen nah. Um ca. 0:00 haben wir den Fjord wieder verlassen. Meine Mutter geht ins Bett, ich möchte mir noch die Fahrt durch den Raftsund anschauen. Ich gehe nach oben in den Panoramasalon und genieße zusammen mit einigen anderen Mitreisenden die Fahrt und die wunderschöne Natur. Der Raftsund ist nach dem Trollfjord mein zweites persönliches Highlight dieser Reise. Irgendwann taucht backbord ein Campingplatz auf, an dem tatsächlich ein paar Leute am Ufer stehen und uns zuwinken. Wir winken zurück, hoffentlich können sie uns durch die getönten Scheiben überhaupt sehen.


5.Tag (Freitag, 29.5.)

Heute ist wieder frühes Aufstehen angesagt. Wir möchten vor der Begegnung mit der MS Trollfjord (angekündigt für 8:15) frühstücken. Pünktlich stehen wir an Deck...aber kein Schiff ist in Sicht. Wir warten ca. eine halbe oder Dreiviertelstunde, dann geben wir auf, bringen unsere Jacken in die Kabinen und machen es uns oben im Panoramasalon gemütlich. Plötzlich kommt um ca. 9:30 die Durchsage, dass wir jetzt der MS Trollfjord begegnen. Wir stürzen also wieder runter an Deck zum Gruppenwinken und Fotos machen. Hier im Forum habe ich gelesen, dass die MS Trollfjord einen Propellerschaden hatte. War das Ende Mai? Dann würde das die Verspätung erklären.

In Tromsö haben wir die Stadtrundfahrt gebucht. Die Reiseleiterin ist eine Schweizerin, die in Tromsö Ozeanologie und Meeresbiologie studiert. Wir besuchen das Polaria und die Eismeerkathedrale. Nachdem wir am Kai abgesetzt wurden, laufen wir noch etwas durch die Stadt, da die Weiterfahrt erst um 18:30 ist.

Um 21:00 begegnen wir der Kong Harald, mit üblichem Wink- und Fotoritual.

Um 23:00 ist Brückenbesichtigung. Der Kapitän erklärt alles bereitwillig (auf Englisch), der Reiseleiter übernimmt die deutschsprachigen Erklärungen. Ist alles sehr interessant. Ich bin überrascht, dass es an den Fenstern Scheibenwischer gibt...aber bei hohen Wellen ist das sicherlich sinnvoll. Am meisten beeindruckt mich die grandiose Aussicht von da oben. Ich kann ein paar schöne Fotos aus dem Fenster machen. Zwischenzeitlich sind wir auf der nächsten offenen Seestrecke angelangt (Lopphavet) und es ist ganz ordentlicher Seegang. Uns wird gesagt, das Schiff sei mit Stabilisatoren ausgerüstet, welche das Seitwärtsschwanken verhindern bzw. eindämmen würden. Ein Passagier hat uns später erzählt, dies stimme nicht. Das Schiff habe keine Stabilisatoren, sondern nur Bugstrahler. Ich weiß es nicht. Kann jemand die Frage beantworten, ob die Schiffe der mittleren Generation bereits mit Stabilisatoren ausgerüstet sind?

Die Fahrt über das Loppmeer bleibt unruhig und so werden wir in den Schlaf geschaukelt. :muede:


6. Tag (Sonnabend, 30.5.)

Um 9:00 begegnen wir der MS Lofoten. Ist schon ein besonderes Gefühl, die altehrwürdigen Dame vorbeifahren zu sehen.

Gegen Mittag erreichen wir Honningsvag. Wir verlassen das Schiff und steigen in den Bus, der uns zum Nordkap bringt. Nach ein paar Minuten passieren wir an der Shell-Tankstelle den 71. Breitengrad. Die weitere Fahrt über die Insel Mageröya ist sehr schön. Die Natur ist karg und felsig, genau wie ich es mag. Es ist allerdings äußerst stürmisch und oben angekommen werden wir fast weggeweht. Wir kämpfen uns bis zur Weltkugel durch. Wir und die anderen Mitreisenden aus dem Bus sind die einzigen Menschen, so dass glücklicherweise kein Gedränge herrscht. Aufgrund des extrem starken Windes können wir nicht allzu lange draußen bleiben. Wir gehen in die Nordkapphalle, sehen uns dort ein bisschen um und schauen uns den Film an.

Wir sind nun wieder an Bord und fahren am späten Nachmittag an der Finnkjerka vorbei. Kurz vor dem Einlaufen in den Hafen von Berlevag drosseln wir unsere Fahrt. Wir müssen erst die MS Midnatsol rauslassen, bevor wir reinfahren können. Wir fahren dicht aneinander vorbei. Auf den Decks der Midnatsol stehen viele Passagiere und winken uns zu. Wir winken kräftig zurück.


7. Tag (Sonntag, 31.5.)

Erst als uns unsere Tischnachbarn beim Frühstück frohe Pfingsten wünschen, fällt uns ein, dass ja heute Pfingstsonntag ist. Man verliert auf der Reise völlig das Gefühl für Raum und Zeit.

Leider verlassen uns heute in Kirkenes einige der liebgewonnenen Mitreisenden. Wir haben die Busfahrt zur Russischen Grenze gebucht. Unsere Reiseleiterin ist eine Deutsche, die vor sechs Jahren zum Hundeschlittenrennen hierher gekommen ist und dann hängenblieb. Im Hafen liegen viele russische Fischerboote. Da es hier günstiger und unbürokratischer ist als in Russland, liefern die russischen Fischer ihren Fang lieber in Norwegen ab. Die Schiffe sehen aus, als hätten sie ihre besten Tage schon hinter sich, sind aber immer noch in Betrieb...bis auf zwei, auf die uns die Reiseleiterin hinweist. Sie sind ein einziger Rosthaufen und wurden von den norwegischen Behörden in "Arrest" genommen, da sie nicht mehr für seetüchtig erachtet wurden.

Wir fahren zur norwegisch-russischen Grenze und anschließend ins wunderschöne Pasviktal. An einem Aussichtspunkt halten wir an und steigen aus. Da jeder dachte 'Russland ist nicht weit weg, also wird es wohl kalt werden' hatten wir uns alle dick angezogen mit Fleecepullis etc. Es stellt sich jedoch heraus, dass dies der wärmste Tag auf unserer ganzen Reise werden sollte und so pellen sich erstmal alle aus ihren Klamotten (soweit es ging :D ) um in der strahlenden Sonne keine Schweißausbrüche zu bekommen. Anschließend fahren wir noch zu einem auf einer Anhöhe liegenden Wohngebiet mit sehr schönen Häusern, von wo man einen schönen Blick über den Ort hat. Im Ort fahren wir noch an einer Kirche vorbei, wo gerade eine Konfirmation stattgefunden hat. Viele der Gäste tragen norwegische Trachten, einige auch samische.

Wir gehen wieder an Bord und um 12:45 legen wir ab und beginnen die südgehende Tour.

Der Bericht hierüber folgt demnächst, wenn ich wieder ein bisschen Luft habe.
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Rock Lobster » So, 21. Jun 2009, 7:50

Mehr davon bitte! Ich fühle mich bei den div. Reiseberichten immer so, als wenn meine eigene Fahrt erst ein paar Tage her ist...
Gruss, Rock Lobster.
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Hamburgerin » So, 21. Jun 2009, 8:18

Genau, mehr davon bitte :P
Ich habe mit frischem Kaffee und Brötchen vorm Rechner gesessen und in Deinem Bericht
geschmökert.
So fängt auch ein leicht verregneter Sonntag gut an, danke !
Gruß
Renate
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Schnettel » So, 21. Jun 2009, 10:35

Schøner Bericht!

Aber wo ist denn die Nordstjernen nun abgeblieben??? :shock:
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Hamburgerin » So, 21. Jun 2009, 10:56

Die war doch bis 31.5.09 noch auf Extratour und ging dann erst wieder in die Rute.
Gruß
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon The Wild Harp » So, 21. Jun 2009, 20:06

Aber wo ist denn die Nordstjernen nun abgeblieben??? :shock:


Die war doch bis 31.5.09 noch auf Extratour und ging dann erst wieder in die Rute.



Dann konnten wir sie natürlich auch nicht sehen. Warum kündigen die denn dann die Begegnung an? :roll:
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Hamburgerin » So, 21. Jun 2009, 21:08

Weil sie den "Tagesbefehl" einfach immer wieder ausdrucken, ohne auf solche aktuellen
Änderungen zu achten. Wenn man nicht sowieso über solche Dinge im Vorfeld informiert ist,
fällt man darauf herein.
Im März war es auch so. Richard With noch in Bremerhaven, Nordlys noch nicht als Ersatz
freigegeben und bei Havöysund warteten viele Passagiere auf das Gegenschiff mit aufgestellten
Stativen....
Nach meinem Hinweis hat der Reiseleiter dann eine Durchsage gemacht. :shock: ....
und alle packten die Gerätschaften wieder ein. :(
Gruß
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Revolera » So, 21. Jun 2009, 21:57

Herzlichen Dank für den tollen Bericht! Freue mich schon darauf wenn es weiter geht!

Hier noch ein paar Anmerkungen

The Wild Harp hat geschrieben:Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, nicht auf einem so großen Schiff wie der Finnmarken gelandet zu sein...das aber bitte nicht falsch verstehen. Ich habe mitbekommen, dass es hier einen "Finni-Fanclub" gibt...

Als Zugehörige zum "Finni-Fanclub" eine Anmerkung - uns ging es ja umgekehrt, wir hatten erst die Vesterålen im Visier und aus Termingründen wurde es die Finni und wir waren sehr glücklich mit der Wahl. Aber - das war im Januar mit 120 Passagieren, im Sommer wenn das Schiffchen voll ist würde ich sicher was kleineres vorziehen.

The Wild Harp hat geschrieben:Wir steigen in Oslo in die Bergenbahn und genießen eine Fahrt durch wunderschöne Landschaften. Viele Mitreisende sind bei dem Streckenabschnitt durchs Gebirge sichtlich beeindruckt. Da ich schon viele Urlaube in der Schweiz (im Engadin) verbracht habe und häufig mit der Rhätischen Bahn gefahren bin, war das für mich nichts Neues. Ich fand es zwar auch sehr schön, aber es hat mich nicht so aus den Socken gehauen.

danke - ich hatte ähnliches schon mal geschrieben und gemerkt etwas Unverständnis zu ernten, aber mir (als Schweizerin) ging es ähnlich wie dir :roll:

The Wild Harp hat geschrieben:Wir bestellen uns Wasser, also ganz einfaches Leitungswasser in dieser besagten Glasflasche. Eines der Ehepaare hatte die Reise vor zwei Jahren schonmal gemacht (auch auf der Vesteralen), da war das noch gratis. Jetzt kostet es 19,- NOK. Ich habe hier im Forum von einem "Wasserpaket" gelesen.

bei uns war im Januar das Wasser zum Essen gratis, man konnte aber das Wasserpaket kaufen und sich dann auch Flaschen füllen zum mit in die Kabine nehmen. Und dieses Wasser war wesentlich besser wie das Kostenlose. Mittlerweile habe ich aber gehört dass es das "Wasserpaket" nur noch zusammen mit dem "Weinpaket" gibt.

The Wild Harp hat geschrieben:Nach dem, was ich jetzt hier im Forum so gelesen habe, kann es natürlich auch der Techniker aus Finnland gewesen sein. Vielleicht springt der von Schiff zu Schiff, um im Falle des Falles anwesend zu sein :lol:

...oder er befindet sich (wie der Maler) auf der Flucht Bild
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Harald96 » Mo, 22. Jun 2009, 4:50

The Wild Harp hat geschrieben:Die ganzen "Oberen" sind da: Reiseleiter, Hotelmanager, Kapitän, 1. Offizier (?...der mit den vier Streifen und der Schraube)

Das war der Leitende Ingenieur (maskinsjef) :D
Wohl dem, dem Seefahrt ein Geheimnis blieb!
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Trollinchen » Mo, 22. Jun 2009, 14:03

@ "Revolera"
Zitat: "bei uns war im Januar das Wasser zum Essen gratis, man konnte aber das Wasserpaket kaufen und sich dann auch Flaschen füllen zum mit in die Kabine nehmen. Und dieses Wasser war wesentlich besser wie das Kostenlose. Mittlerweile habe ich aber gehört dass es das "Wasserpaket" nur noch zusammen mit dem "Weinpaket" gibt."

Im November 08 auf der Trollfjord gab es das Wasserpaket noch unabhängig vom Weinpaket, aber man konnte sich keine wiedergefüllten Flaschen mehr auf die Kabine mitnehmen. Könnte sein, dass den diversen Viren und Bazillen Tribut gezollt werden musste?!

@ "The Wild Harp":
Danke für den schönen Reisebericht, freue mich schon auf Teil zwei und kriege schon wieder die
Hurtighummeln im Hintern :D
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Hamburgerin » Mo, 22. Jun 2009, 14:31

"Hurtighummeln" finde ich gut :lol:
Ich werde mich morgen auf eine 10-tägige Stippvisite nach Norwegen begeben. Es geht von Kiel mit der
Color Magic nach Oslo. Zur gleichen Zeit startet der Euch allen bekannte "Seebär" mit der Fantasy
von Oslo. Wir werden uns also irgendwo in dänischen Gewässern begegnen. Er ist übrigens von diesen
Sambaschiffen genauso begeistert wie ich........
Leider fahren die beiden Dampfer wohl soweit auseinander, dass wir nicht winken können.
Ohne "Hurtig" geht diese Tour natürlich nicht: In Kristiansund kann ich die Midnatsol besuchen, das
Superhighlight dann in Alesund - MS LOFOTEN !, und dann gibt es noch die Schlussetappe Floroe - Bergen mit der
Nordkapp. Schade, 1 Tag später wäre es die Finni gewesen :(
Aber mit der Finni geht's ja dann am 14.9. wieder los - dann mit den großen Hurtighummeln :D
Liebe Grüße
Renate
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Trollinchen » Mo, 22. Jun 2009, 14:47

"Ich werde mich morgen auf eine 10-tägige Stippvisite nach Norwegen begeben."

Morgen...... (beneid, beneid, beneid :wink: ).
Denn mal viel Spaß und viele Grüße an Norwegen und die diversen Schiffe unserer Träume!!
Trollinchen
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Revolera » Mo, 22. Jun 2009, 17:27

Trollinchen hat geschrieben:Im November 08 auf der Trollfjord gab es das Wasserpaket noch unabhängig vom Weinpaket, aber man konnte sich keine wiedergefüllten Flaschen mehr auf die Kabine mitnehmen. Könnte sein, dass den diversen Viren und Bazillen Tribut gezollt werden musste?!

ja - bei uns war das Wasserpaket ja auch unabhängig, inzwischen wohl nicht mehr, das ändert irgendwie ständig. Und das Wasser durfte man mitnehmen, allerdings in eigenen Behältern und nicht in den schönen Flaschen vom Restaurant - da wären wohl viele nicht mehr zurückgekommen... :roll:

@Renate - schönen Urlaub! Grüss mir die Trolle!
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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon Jobo » Mo, 22. Jun 2009, 19:45

Sehr schöner Bericht, freue mich schon auf den zweiten Teil.

Der erste Offizier hat die gleiche Ärmelzeichnung wie der Kapitän, aber nur mit drei Streifen.

Die Vesteralen hat Stabilisatoren, die wurden nachgerüstet.
Soviel ich weiß, haben nur die Lofoten und die Nordstjernen keine Stabis.
Gruß, Joachim

Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.
- Joseph Joubert -

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Re: Reisebericht MS Vesteralen 25.5. bis 4.6.2009

Beitragvon The Wild Harp » Mo, 22. Jun 2009, 23:57

Als Zugehörige zum "Finni-Fanclub" eine Anmerkung - uns ging es ja umgekehrt, wir hatten erst die Vesterålen im Visier und aus Termingründen wurde es die Finni und wir waren sehr glücklich mit der Wahl. Aber - das war im Januar mit 120 Passagieren, im Sommer wenn das Schiffchen voll ist würde ich sicher was kleineres vorziehen.


@Revolera
Auf einem der ganz großen Schiffe zu reisen, wenn die voll besetzt sind...das kann ich mir auch nicht gut vorstellen. Auf der MS Vesteralen waren wir zwischen Trondheim (da stieg eine französische Reisegruppe zu) und Svolvaer (da stiegen sie wieder aus) 150 Passagiere (plus die wechselnden lokalen Passagiere). Als in Svolvaer dann die Franzosen von Bord gingen (war 'ne ziemlich große Gruppe, ca. 50 Leutchen) wurde es merklich leerer. So ungefähr blieb es dann den Rest der Fahrt. Das war sehr schön gemütlich und familiär.


Mittlerweile habe ich aber gehört dass es das "Wasserpaket" nur noch zusammen mit dem "Weinpaket" gibt.


@ Revolera
Ach so, deshalb ist uns das nicht aufgefallen. Ich dachte schon, wir waren blind. 8)


The Wild Harp hat geschrieben:
Nach dem, was ich jetzt hier im Forum so gelesen habe, kann es natürlich auch der Techniker aus Finnland gewesen sein. Vielleicht springt der von Schiff zu Schiff, um im Falle des Falles anwesend zu sein :lol:
...oder er befindet sich (wie der Maler) auf der Flucht :mrgreen:


@Revolera
Da fällt mir ein: Auf der nordgehenden Tour wurde in Berlevag eine Palette mit Farbeimern ausgeladen... :mrgreen:
The Wild Harp
 
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