Riehli's Norwegenurlaub 2013

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Riehli » Fr, 19. Jul 2013, 15:19

Slyngstad 22.06 – 05.07.2013


Endlich war es wieder soweit, unser Urlaub ist in greifbarer Nähe gerückt.
Am Mittwoch mein letzter Arbeitstag, mein Gg holt mich von der Arbeit ab, denn
unser Dachkoffer war die letzten Wochen in der Firma untergestellt.
Dachkoffer rauf und nix wie los, sonst fällt meinem Chef noch was Wichtiges ein.
Unterwegs noch die letzten Einkäufe erledigt, viel war es ja nicht mehr und dann ab nach Hause. Dort angekommen wartet meine Tochter mit ihrem Top Zeugnis, riesige Freude bei allen, einen Durchschnitt von 1,5 in der 9. Klasse Gymnasium… PRIMA…

Beim Anblick meines Gästezimmers wurde mir wieder ganz schwummerig…das alles wieder in unseren Zafi bekommen, nun denn…hat bisher immer geklappt.

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Donnerstag sind wir dann in aller Ruhe aufgestanden und haben fertig gepackt, sodass wir in aller Ruhe gegen 16.00 Uhr in Richtung Potsdam zu meinen Eltern gestartet sind.
Da das Wetter mal so richtig bähhh war, sprich 33 ° C im Schatten, stellten wir unsere Tiefkühlbox mit dem Essen in den wohltemperierten Keller. Ansonsten blieb das Auto beladen, was das Gute ist, wenn wir von dort starten.

Am Abend begannen sich dann die Gewitter über Brandenburg zu entladen. Hier kommt die dunkle Front auf uns zu.

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Die Nacht schliefen wir mehr recht als schlecht, denn das Zimmer ist direkt unter dem Dach….ergo war es warm…offene Fenster konnten wir auch nicht haben, denn draußen tobte das Gewitter, nur anklappen war möglich, ergo war an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken. Ich bekam so um die 4 Stunden Schlaf…. Optimistisch gedacht.

Am Morgen des 21.06 starteten wir gegen 05.30 Uhr und nach einer fast leeren Autobahn kamen wir in aller Ruhe um 08.00 Uhr in Rostock an. Den Fähranleger hatte man auch schon wieder „verlegt“, Scandlines ist kräftig am umbauen. Die Überfahrt war ruhig, kaum einer auf dem Schiff und daher keine lange Schlange am Imbiss. Kaffee und Pommes waren also schnell geholt.

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Um 10.00 Uhr Ankunft in Gedser und eine ruhige Weiterfahrt in Dänemark

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In Helsingør hieß es noch einmal die Fähre nehmen

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Schloss Kronborg hinter uns lassen…

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….und in Helsingborg angekommen hieß es immer die E6 hoch.
Schweden im Regen hatten wir auch selten *Ironie*, aber mal im Ernst, ich war heilfroh, Schweden mal in vollem Sonnenschein zu sehen, sms’te das auch schnell meinen Eltern und 20 min später schütte es prompt aus vollen Kübeln. Das blieb auch bis zum Urlaubsort so *grummel*
Gegen 16.30 Uhr durchfuhren wir Göteborg ( mal ohne Stop and Go), 20.00 Uhr Oslo und um 22.30 Uhr ließen wir Lillehammer hinter uns. Ohne viele Pause (zur Erinnerung…es schüttet immer noch) und abwechselndes Fahren, erreichten wir nach 1611 km, um 04.30 Uhr unsere Heimat…Slyngstad!

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In der Hoffnung die Hütte ist frei und wir können gleich rein, fuhren wir auf das Gelände. Eine Woche vorher hatte ich ja den Vermieter angerufen und gesagt, wann wir kommen und gefragt, ob die Hütte 1 am Samstagmorgen frei ist. Die Vermieterin, die ein bisschen deutsch versteht, meinte …ja…Hütte to ist frei…nun heißt ja to auf Deutsch 2, ich aber immer Hütte Tui verstanden, was ja dann unsere wäre, nur…stand dort noch ein Auto *grübel*. Na gut, dachten wir, dann hat sich der Mieter doch entschlossen erst Samstag zu fahren, ist ja sein gutes Recht. Hütte 2 war frei, zu mindestens stand dort kein Auto vor. Wir stellten uns daher an den Bootsanleger und pennten noch ein bisschen. Um 08.00 Uhr kam Bewegung in die Hütte und wir glaubten an einen Auszug…denkste…ein Mann winkte uns und wir fuhren hoch, in der Annahme…nun geht es los. Weit gefehlt…. Er erklärte uns, wir sollten in Hütte 2 einziehen, denn vor uns hat jemand irrtümlich die falsche Hütte bezogen und so kam ein „Dreher“ in die ganze Sache und die „Hütte to“ war dann doch mal frei für uns. Da beide Hütten gleich sind und die eine von ihm privat vermietet wird, war uns gar nicht wohl bei der Sache, aber Roger und Marit kamen gegen 10.00 Uhr und nach einer kurzen Erklärung mussten wir doch über dieses Missverständnis schmunzeln.

Wir richteten uns erst einmal häuslich ein und ich brachte die Kaffeemaschine zu „glühen“.
Mein Gg konnte es gar nicht erwarten auf’s Wasser zu kommen, doch es nieselte noch, daher wurde in Ruhe alles an Ruten zusammengebaut und ein kurzes Schläfchen gehalten. Nachmittags hörte es auf von oben zu nässen und er konnte nun endlich los….

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Wir hingegen genossen die Ruhe und kramten unsere Bücher raus…..
Der Sonntag begann nass, doch gegen Mittag kam die Sonne und so war wieder relaxen und lesen angesagt. Früh bekamen wir sogar netten Besuch.

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Am Montag wollten wir mit unseren Touren beginnen, als erstes standen die Inseln Giske und Godøy bei Alesund auf dem Plan. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner miesen Seite, es nieselte leicht. Die Fahrt dauerte ca. 50 min, daher ein nicht so weit entferntes Ziel.
Auf Giske angekommen suchten wir die Kirche und das Vogelreservat. Die Kirche war leider geschlossen, aber außen konnte man sich frei bewegen.

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Nach einem schönen Spaziergang und kreischenden Vögeln ging es weiter zur Insel Godøy. Dort hatte ich mir den Leuchtturm Alnes fyr mit seinem Cafe rausgesucht.
Leider war das Wetter immer noch schlecht, daher hielten wir auf dem P-Platz vor dem Leuchtturm und nahmen eine Kleinigkeit zu uns. Aber wir konnten ihn sehen…


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..als es ein bisschen besser wurde, machten wir uns, mit einem Schirm bewaffnet, auf. Eine Busgruppe kam auch an und diese gingen auch zum Cafe…*grummel*…nicht das wir keinen Platz mehr bekommen, denn allzu groß ist es ja nicht. Oben angekommen wollten wir erst einmal auf den Leuchtturm. Die Tickets dafür gibt es im Cafe. Es befinden sich auch 2 kleiner Lädchen auf dem Gelände, wo man Miniaturleuchttürme, Wollsachen und Marmeladen kaufen kann.
Die Treppe im Leuchtturm ist sehr steil, auf jeder „Etage“ sind Bilder ausgestellt, die man käuflich erwerben kann und oben angekommen hatte man eine tolle Aussicht.


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Die Gäste aus dem Bus machten sich schon wieder auf den Weg zum Bus und wir hatten endlich im Cafe freie Platzwahl. Ein niedliches Cafe, wo wir unsere ersten Sveler aßen.

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Die Turmbesichtigung, der Kaffee und beide Sveler kosteten uns zusammen 100 NOK.

Nun endlich kam auch ein bisschen die Sonne raus und wir entschlossen uns zu einem Spaziergang am Meer.

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Auf der Rücktour nach Hause kamen wir an steinzeitlichen Artefakten vorbei. Hier zum Beispiel der Hogstein…

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hinten rechts neben dem kleinen Leuchtturm
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…uns sie hier lag ganz entspannt am Feldrand und ich möchte nicht wissen, was sie gedacht hat, als ein Auto anhielt und ihr die Kamera vor die Nase gehalten wurde.

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Der Tag beginnt wieder mal mir Regen und dicken Wolken. Aber das macht nichts, wir wollten ja "nur" nach Molde.
In Molde hatte ich mir die Domkirche, das Romsdalmuseum und Skaret rausgesucht, einen Stadtbummel wollten wir auch mal machen.
Los ging es gegen 10.00 Uhr, wieder nach Vestnes und dann rüber mit der Fähre. In Molde am Hafen haben wir uns einen schönen P-Platz gesucht (gebührenpflichtig)und dann für 2 Stunden bezahlt. Zu erst wollten wir zur Kirche um diese zu besichtigen. Sie wird gerade "saniert", daher scheuten wir uns ein wenig einzutreten. Ein netter älterer Herr bat uns mit einem Wink näher zu kommen und wir gaben uns als deutsche Touristen zu erkennen. In der Kirche selber wurde auch ein wenig gewerkelt. Wir setzten uns hin und ließen alles auf uns wirken, da trat der ältere Herr wieder an uns ran und fing an in einem sehr guten deutsch die Geschichte der Kirche zu erzählen. So spontan...da waren wir baff...
Das Kirchenkreuz mußte im Laufe der Jahre zweimal aus der brennenden Kirche gerettet werden...einmal waren es die "feierwütigen" Norweger, die am 17. Mai ausversehen eine Kanonenkugel in das Gebäude feuerte und dann war es, ein zweites mal in den 1940ziger Jahren, die deutsche Wehrmacht.

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Die Besonderheit ist, das diese Kirche einen seperaten freistehenden Glockenturm hat, auf meine Frage, warum...meinte der Herr trocken..."war damals so Mode" :shock: Na gut....komische Mode...ich finde es häßlich.
Wir bedankten uns ganz lieb bei ihm und machten uns auf zum Stadtbummel. Auf dem Rathausplatz erwartet uns das Rosenmädchen und weiter Richtung Wasser der Jazzjunge.

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das Rosenmädchen

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der Jazzjunge

http://www.visitmolde.com/de/Product/?TLp=32345 hier nachzulesen.

Ein bisschen bummelten wir noch durch die Geschäfte, hier und da ein Foto und dann noch ein paar Schälchen (je 30 NOK) Erdbeeren.

Zurück beim Auto aßen wir eine Kleinigkeit, denn es sollte ja noch zum Romsdalmuseum gehen. Es ist super ausgeschildert und ein P-Platz war auch vorhanden. Rein in die Anmeldung und ...Überraschung...kein Eintritt.
Ein Plan geschnappt und dann auf zur Besichtigung.
Das ganze ist eine kleiner Variante des Sunnmøre Museums in Alesund.

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Ein niedliches Cafe wurde uns auch empfohlen
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Nach dem Rundgang machten wir uns auf die Spur nach "Skaret". Das hatte im im Internet gefunden und freute mich schon drauf.
http://www.visitmolde.com/de/Um-die-Reg ... Lysgarden=
Das ist die Seite...

Aber irgendwie fand ich keine Gewerke, nur die Stua und essen war nicht mein Ansinnen :lol: vielleicht stellten wir uns aber auch nur zu dumm an.

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Nach einem schönen Spaziergang machten wir uns auf den Heimweg. Auf dem Rückweg brachten wir uns von der Fähre die heißgeliebten Sveler zum Kaffee mit und ...die Sonne kam durch.

Der Mittwoch brachte uns auch wieder kein gutes Wetter...diesig und regnerisch. An der Hytte hatten wir eine Ebbe, so tief kannte ich das nicht 2 cm ü. M. Im letzten Jahr waren es mal 8 cm und das war schon tief. Die Boote lagen auf...

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Nach einem schönen Frühstück ging es auf nach Alesund, ein Date mit der Webcam und ein bisschen bummeln und shoppen. In unserer Lieblingsbakeri schnell ein Eis geholt und dann ab an den Hafen.

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Der wollte was von unserer Waffel
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Beim Eisessen rief ich eben schnell meine Kollg. in FFO an, um ihr zu sagen..."Hi Steffi...wir sind da, schnell schieß ein Foto"... dann kam eine SMS...ich solle ihr nicht den Hintern zudrehen...also setzte ich mich zu meiner Großen auf die Bank und es konnte geschossen werden...das Foto...per Webcam (unten links)

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Auf der Rücktour machten wir noch schnell an der "Skodjebru" halt und unternahmen dort einen Spaziergang. So viele Jahre sind wir immer vorbei gefahren, immer wollte ich von der alten Brücke ein Bild, jetzt nach der Sanierung zwang ich mich zum Halt.

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Daheme angekommen gab es Kaffee und die mitgebrachten Postkarten wurden geschrieben. Leider gab es auch keine nennenswerte Fische. Aber Wäsche wartet auf mich...also wurde die Minna beladen und die durfte dann loslegen. Ich verzog mich mit einem Buch auf die Terasse.

Am nächsten Morgen wollten wir früh raus, denn die Tour führt uns an den Nordfjord..................
Nordfjord, wem sagt das nichts, eine herrliche Gegend.
Als wir früh starteten meinte Petrus uns mit Kaiserwetter belohnen zu müssen, was wir ganz toll fanden. Um kurz nach 07.00 Uhr in der Früh hieß es " auf gehts"...

Die Fähre Magerholm - Sykkylven war schnell erreicht und da meine Große wieder eine halbe Reisepille einnahm, schlief sie sehr oft, so das es an mir war, zu fotografieren.

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Unser erstes Ziel war Hornindal. Auf dem Weg dorthin sind wir Rückseitig am Geirangerfjord vorbei gekommen. Dort wird auch ein P-Platz mit Aussichtsplattform gebaut.

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Also Horningdal...hört sich erst einmal nicht so bekannt an..oder?...ich stieß beim googlen über einen Link, der mir die Horningdalbrue mit Jungfernstein zeigte und ich dachte, na wenn man schon dran vorbei fährt, kann man auch halten. Also habe ich mir alle Fakten zusammengesammelt, kurz bei StreetView geschaut, wo es ist und in meinen Plan aufgenommen. Wie ich finde, hatte es sich gelohnt. Ein hübscher P-Platz lädt zum verweilen ein (was auch ein Bus mit gefühlten 1000 Touris machte), wir frühstückten, machten einen Spaziergang, kühlten unsere Füße im Fluß und schossen Fotos.

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die Brücke
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der P-Platz
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der Jungferstein mit Blick auf den Honndalsrokken
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Um den Jungfernstein ranken sich zwei Mythen...eine besagt, die Braut wird nach der Hochzeit durchgeschoben, passt sie durch, ist sie nicht schwanger. Die zweite: die Sennerinnen werden im Frühjahr duchgeschoben und dann nach Almabtrieb im Herbst. Sollten sie im Herbst nicht mehr durchpassen, weiß man, sie hat es sich auf der Alm gut gehen lassen und der Völlerei gefröhnt.
Als der Bus mit den Touris kam, machten wir uns geschwind auf den Weg nach Kjenndal....das war das zweite Ziel.
In Loen sahen wir die kleine Kirche leider nur von unten...denn dort wurde gebaut und wir kamen nicht hoch.

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Weiter ging es am Wasser entlang...

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Unterwegs hatte wir einen Stop geplant, durch ein Bilderrätsel bin ich auf diesen Halt gekommen.
Dort war eine Schautafel die an das große Lawinenunglück erinnern soll.
Die Dörfer Nesdal und Bødal wurden duch die Flutwelle zerstört.

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Dieses zerdrückte Boot hat es durch die Welle ziemlich weit hochgespült.

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Nachdem ich mich dort umgesehen hatte, ging es wieder weiter, eine sehr schmale Straße zum Kjenndalsbreen. Der letzte Teil ist dann auch Mautpflichtig.

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Am P-Platz zogen wir uns dann die Wanderschuhe an. Zu sehen war er ja schon...

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Nach der Wanderung, die nicht allzu lange dauerte kehrten wir in der Kjenndalstova ein. Ein Käffchen für mich und dann doch zwei Waffeln für das Kind.

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Gestärkt und gesättigt ging es weiter...der Nordfjord und seine "Aussichtsplattform" bei Nos warten auf uns. Ich hatte noch eine Wanderung zu den Tvinnefossen im Gepäck, aber auch die Uhr im Auge und das hätten wir so nicht mehr geschafft.

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Am Nordfjord angekommen standen schon wieder Busse mit gefühlten Millionen Touris da...gut wir sind auch Touris...aber ... also quetschte ich mich mit dem Auto da auch noch rein und genoss im Endeffekt doch die tolle Aussicht. Nicht zuletzt weil die Busse losfuhren...

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Nach unzählig geschossenen Bildern und ausreichender Bestaunung machten wir uns auf den Heimweg.
Das irre daran war eigentlich, ich habe derzeit ein Buch gelesen, was genau von diesem Fjord und seiner Umgebung handelt. Kann ich jedem empfehlen.

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Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder daheim und genossen den Resttag mit lesen und relaxen.

Abendstimmung im Fjord

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...das war der erste Teil....
Liebe Grüße
Manuela
Riehli
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Kumulus » Fr, 19. Jul 2013, 18:05

Einer schöner Bericht und tolle Fotos. Da erlebt man eure Reise selber förmlich mit. Und an die eine oder andere Stelle kann man sich noch aus seinem eigenen Urlaub erinnern.
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon darauf.

Danke für deine Mühe.
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Kumulus
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Dixi » Fr, 19. Jul 2013, 19:05

Hi Riehli,
super Bericht. Vielen Dank und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Grüße an die Oder
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon fcelch » Fr, 19. Jul 2013, 19:06

Toll....
Ich hab den Bericht hier am Lagerfeuer im Garten nur überflogen und freue mich drauf ihn in Ruhe ganz zu lesen. Erstes Fazit: Es müssen nicht immer die bekannten Highlights sein. Die waren Highlights entdeckt jeder für sich Am Wegesrand. Norwegen für Fortgeschrittene.......tolle Bilder.
Gruss
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon syltetoy » Fr, 19. Jul 2013, 20:10

Vielen Dank für den Bericht und die tollen Fotos.........macht Vorfreude auf weitere. :D
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Gesa » Fr, 19. Jul 2013, 21:38

Prima, vielen Dank für den Bericht bis hier... Ich freu mich schon auf den nächsten Teil...
Witzig, was so ein Bilderrätsel anrichten kann :oops:
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Julindi » Sa, 20. Jul 2013, 10:39

Vielen Dank!!! Bekomme gerade wieder Fernweh... ein paar Bilder kommen mir sehr bekannt vor :-)
Freue mich schon auf Teil2 :D :!:
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon artep » Sa, 20. Jul 2013, 20:42

Vielen Dank für den schönen Bericht.
Das von Dir erwähnte Buch habe ich auch gerade gelesen und es hat mich doch sehr beeindruckt, schließe mich also Deiner Empfehlung an.

Petra
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Anette » Sa, 20. Jul 2013, 22:29

Dann seid ihr am Nordfjordtag ja fast bei uns vorbeigefahren! Schöner Bericht!
:super:
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon kwierny » Sa, 20. Jul 2013, 23:30

Anette hat geschrieben:Dann seid ihr am Nordfjordtag ja fast bei uns vorbeigefahren! Schöner Bericht!
:super:

Und hat 2 Wochen vor dir mit mir Kaffee getrunken 8)
Ohne Orientierungssinn sieht man viel mehr von der Welt!
kwierny
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Pfalzcamper » So, 21. Jul 2013, 11:00

Vielen Dank fuer den informativen ersten Teil!!!
_|_|_|_|_|_|_|_|_|_|_|_
Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg!
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon bergen » So, 21. Jul 2013, 15:28

Hei

Riehli danke für deinen Bericht, freue mich schon auf die Fortsetzung.

Hilsen fra Sveits
><((((º><º))))><><((((º><º))))><><((((º><º))))><
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon skandinavian-wolf » So, 21. Jul 2013, 18:14

Danke........träum.........
Wann folgt Teil 2?
LG
Uwe
Demokratien werden von ihren Eliten zerstört
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Riehli » So, 21. Jul 2013, 21:50

:D Vielen Dank für eure guten Worte, nun habe ich den 2. Teil fertig.

Am Freitag wollten wir zu unserer Forenbekanntschaft, die nicht weit weg wohnt. Der Tag begann mit tief hängenden Wolken, ab und an mal ein Sonnenstrahl. Na super, zwichendrin auch mal Regen.... Vormittag machten wir ganz gemütlich den "Haushalt", kauften für das WE ein und gegen Mittag ging es dann auf zu Kathrin. Dort verbrachten wir einen sehr schönen Nachmittag. Sie hatte lecker Kuchen gemacht, nein halt...machen lassen...sie konnte ja nicht. Übrigends ein kleinen Dank an den "kleine Bäcker" . Der Kuchen war lecker.

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Gegen 21.30 Uhr waren wir wieder zu Hause und das war auch gut so, denn sonst hätte ich diese Fotos verpasst.

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Samstag und Sonntag ließen wir es wieder ganz ruhig angehen. Wir haben viel gelesen....das Wetter spielte auch mit.

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Jedes Jahr gibt es für den "besten Angler" einen Pokal.

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und jedes Jahr ist es mein Gg...liegt vielleicht daran, das keiner von uns stundenlang im Boot sitzen will.

Die beiden habe ich mir gegönnt, da in diesem Jahr unsere Silberhochzeit (Gott wie gruselig, so alt fühle ich mich doch noch gar nicht) ist.

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Am Montag früh gegen halb 8 ging es dann auch zum Vestkap. Die Tour hatte ich schon die ganzen Jahre auf meiner Agenda, aber immer wieder verschoben. Nun war es soweit. Das Wetter versprach auch mit zu spielen.

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Die Strecke zog sich ganz schön in die Länge, bis dahin waren wir gute 3,5 h unterwegs. Aber die Natur machte es nie langweilig. Ich freute mich schon so drauf, Picknick an den Klippen, Fotos bis zum umfallen, einfach genießen. Je näher und höher wir kamen um so mehr schwand meine gute Laune und vor allem, meine Pläne sah ich begraben.

NEBEL wo man nur hinschaute...

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Das Vestkap wurde regelrecht verschluckt und der Nebel wurde immer dicker. Langsam bekamen wir es mit der Angst zu tun, denn der Weg dort hinauf war auch nicht gerade der Beste und eine Sichtweite von unter 50 m machte eine Abfahrt nicht gerade leicht. Adé meine schönen Träume und Pläne... zu aller Unglück haben sie auch angefangen an dem Haus/Kiosk am Vestkap zu bauen, das Ding war einfach mal komplett eingezäunt. Ich habe zwischen den Maschen noch ein Beweisfoto schießen können, damit man auch wirklich sieht, wir waren da.

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Aber ein Gutes hat es, ich habe einen Grund, es noch einmal zu versuchen. Gegessen haben wir dann im Auto und bevor der Nebel uns noch total verschluckt, haben wir uns auf den Weg nach Honningsvag gemacht. Hier der Beweis

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Nicht das am Nordkap...aber nah dran :wink: Wäre der Regen nicht so reingezogen, hätten wir auch noch denn Strand erkundet. So sind wir nur durchgefahren.

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Hier noch ein paar Bilder vom "Nachhauseweg", da kamen wir dann späten Nachmittag an und ich verzog mich wieder mit einem Buch auf die Terrasse.

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Am Abend dann wieder ein Naturschauspiel. Der Angler im Boot dachte sich auch..."am Ende des Regenbogens ist mein Töpfchen voll Gold"

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Auf zum Teil, der uns nach Geiranger führte.
Der Tag begann leicht bewölkt, schien aber in Richtung Sonne zu gehen. Wir hatten für heute den Storsaeterfossen geplant. Gemütlich gegen halb 9 fuhren wir los. An meiner Lieblingsstelle am Storfjord wurde wieder ein Fotostop eingelegt. Meine Große rollte nur mit den Augen und meinte, wie viele Bilder ich noch schießen will, von dort hätten wir doch schon eine Menge. Aber ich bin der Meinung, man kann nicht genug haben.

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Nach knapp zwei Stunden Fahrt empfing uns die Königin der Fjorde mit diesem Anblick.

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Oh mein Gott, vier goße Kähne... und die Massen an Land.
Wir schlängelten uns dann durch Geiranger hoch zum Hof Vesterås, dort aßen wir eine Kleinigkeit und zogen uns die Wanderschuhe an. Noch schnell alles in den Rucksack gepackt, was mit mußte und nichts wie los. 250 Höhenmeter wolten überwunden werden und wir haben uns für den Weg "steil" bergauf entschieden.

Auf einen Wanderstock haben wir verzichtet, aber man kann sich welche ausleihen und wenn man sich hinterher entscheidet, einen mitzunehmen, schmeißt man einfach 50 NOK in den Briefkasten.

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Hier ein paar Bilder vom Aufstieg...

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...das rauschen des Wassers wurde immer lauter und lauter, die Menschen, die uns entgegenkamen immer mehr und dann sahen wir ihn...

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Da ich ja wußte, das man dahinter gehen konnte, suchte ich den "Eingang". Diese Schild machte es leichter ihn zu finden.

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Wir warteten, bis alle hochkamen und machten uns auf der etwas engen und glitschigen Treppe hinunter. Die Ketten gaben eine guten Halt und so erreichten wir den Wasserfall...nein...eigentlich standen wir dann hinter dem Wasserfall.

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Ein ziemlich lautes, aber irre tollen Erlebnis.
Dann begaben wir uns wieder hoch, denn auf dieser Treppe war es so gut wie unmöglich, das zwei aneinander vorbei kommen. Oben warteten schon die Nächsten.

Oben auf dem Plateau machten wir ausgiebig Rast und wieder wurde der Fotoapperat zum glühen gebracht.

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Der Weg den Berg hinunter war vielleicht nicht so anstrengend, jedoch auch nicht zu unterschätzen. Meine Knie und Füße hatten es echt nicht leicht. Zurück beim Auto zogen wir unsere nassen T-Shirts aus und waren froh, noch welche dabei zu haben.
Wieder ging es runter nach Geiranger, diesmal wollte ich aber mal auf die andere Seite, nach Homlong. Die Tour, die ich noch geplant hatte ( Homlongsaeter mit Skageflagalm) haben wir dann doch auf kommende Jahre verschoben. Leider.....
Aber wie der Zufall es so will, trafen wir einen Camper aus unserer Heimatstadt, der schon seit Anfang Mai unterwegs ist. Ein kurzer Stop und ein Pläuschchen waren drin.

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Zurück in Geiranger suchten wir uns einen P-Platz und bummelten ein bisschen am Hafen. Kauften uns ein lecker Softeis und beobachteten die Tenderboote. Wat für een Jestank....

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An der Hütte angekommen wurde lecker gegrillt, die darauffolgenden zwei Tage noch gechillt und dann hieß es für uns...ab nach Hause...ich hätte heulen können. Meinem Mann schwammen noch ein paar Papageientaucher vor die Linse, hätte er die nicht geknipst, hätte ich ihm das nicht geglaubt. Wo ich doch letztes Jar extra nach Runde gefahren bin um die zu sehen. Nein, da schwammen die seelenruhig bei uns vor der Haustür.

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...und ihn hatte er auch dran, aber schonend wieder zurück gesetzt

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Hier noch ein paar Impressionen

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Nachdem wir die Nacht durchfuhren (immer die E6 lang) erwartete uns in Schweden ein toller Sonnenaufgang.

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In Gedser kamen wir gegen halb 10 Uhr morgens an und hofften auf eine Fähre eher, aber nicht zu machen, also hieß es warten....aber das bei strahlendem Sonnenschein und Meer....

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Das war 2013 und ich hoffe, das es uns im nächsten Jahr wieder möglich ist nach Norwegen zu kommen. Ich liebe es....
Liebe Grüße
Manuela
Riehli
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Re: Riehli's Norwegenurlaub 2013

Beitragvon Dixi » So, 21. Jul 2013, 22:18

Hallo Riehli,
vielen Dank für Deinen Reisebericht. Ganz tolle Fotos.
Wird nächstes Jahr schon wieder klappen, man muss nur immer daran glauben und arbeiten.
Noch 8 Wochen bis Norwegen.....

VG
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