Hei
Ja, nun war es auch bei uns soweit. Sohnemann wird im Sommer zwoelf und gebraucht deshalb einen neuen biometrischen Reisepass. Lange hatten wir das vor uns hergschoben, zu viele negative Berichte korsieren ja zu dem Thema deutsche Botschaft, aber nun war kein weiteres verschieben mehr moeglich. Um auch einen weiteren Besuch im naechsten Jahr gleich vorzubeugen wollten auch meine Frau und ich unsere Reisepaesse gleich neu beantragen.
Also erster Schritt. Bei der Botschaft geschaut wie wir verfahren muessen. Hier war zu lesen das wir neben Familienbuch, Heiratsurkunde auch noch unsere Geburtsurkunden ( toll die waren in Deutschland, bei unseren Eltern), ein bischen Kleingeld, Lichtbilder und frankierte Briefumschlaege mitzubringen haben.
Erst wenn all das zusammen war sollte wir fuer Jeden von uns einen Termin bestellen.
Schritt zwei. Termin bestellt. Tat nicht weh und lies sich trotz das wir drei hintereinanderfolgende haben wollten recht zuegig finden.
Schritt drei. Anreise nach Oslo, ist ja recht induviduell. Parken in Oslo eher ein Abenteuer, mit gleichzeitigen Raub. Bei dem Preis muesste ich nun eigentlich Besitzer der Parkluecke sein.
Schritt vier. Vorher auf die Toilette. Elektronische Spielgeraet in Form von Tablet und aehnliches fuer die Kinder, lohnt nicht mitzunehmen. Wird ausserhalb des Gebaeudes verschlossen aufbewart.
Alternativ findet man Malutensilien im Buerovorraum.
Schritt fuenf. Man wird vorher auf gefaehrliche Gegenstaende untersucht. Erst danach oeffnet sich die Tuer und Herr Gauk laechelt einem wohlwollend entgegen. Erster Eindruck. Der Inneneinrichter stammt noch aus der Heinemannaehra. Naja gut.
Dann kahm aber die positive Ueberraschung. Nein doch erst noch ein weiterer elektronischer Tiefschlag. Handys mussten auch noch weggeschlossen werden. Aber dann. Trotz aller Verstaubheit wurde alles in einen sehr freundlichen Ton abgehandelt und trotz das wir einiges zu frueh da waren wurden wir frueher drann genommen und konnten die Botschaft entsprechend frueher wieder verlassen.
Schritt sechs. Das war dann aber unser privatvergnuegen. Da wir nun schonmal in der Naehe von Schweden waren, gings gleich noch auf Einkaufstour in einen der Grenzorte.
Als Faziet. War fuer die Kinder ganz spannend und anfaengliche Angespanndheit verflog dort sehr schnell. Dennoch bin ich froh das das erst wieder in sechs Jahren aktuell wird.
Gruss



