Änderung Standartfradrag

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Änderung Standartfradrag

Beitragvon Björn-Einar » Fr, 06. Jan 2006, 13:54

Hei,
wie jedes Jahr habe ich heut standartfradrag for utenlandske arbeitstaker auf der skattekort eintragen lassen.
Erfuhr dabei von den neuen reglern.
Nämlich nur noch 10% Standartfradrag. Die dame erzählte mir auch noch das die geldende zeit von 4 jahren angeblich verkürzt wurde. Allerdings konnte sie mir nicht sagen wie lang der neue geltungsbereich sei.

Weis das jemand?
mange takk
dirk
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Ingo M » Fr, 06. Jan 2006, 14:27

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du die Antworten auf Deine Fragen hier findest:
http://www.skatteetaten.no/
Jeg glemte å signere!
Ingo M
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Frøken Ur » Fr, 06. Jan 2006, 15:04

Hallo,
skatteetaten weiss nix von 10% bzw. veränderter Laufzeit (oder ich bin zu doof um zu suchen, besser gesagt finden) :shock:
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon isbjörn » Fr, 06. Jan 2006, 15:15

Heisann,

Ingo M hat geschrieben:http://www.skatteetaten.no/


wenn ich den Text richtig verstanden habe, gilt der fradrag nur noch für die ersten 2 Steuerveranlagungen und soll von 15 auf 10 % reduziert werden. Außerdem wird die Einführung einer Deckelung i.H. von 40.000 Kr. genannt.
Alternativ kann man auch tatsächliche Kosten (anstelle des Standardfreibetrages) angeben.

Hilsen

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Fr, 06. Jan 2006, 15:47

ja, es ist richtig das da seit erstem Januar neue Regeln gelten.

Der Standartfradrag beträgt jetzt nur noch 10% statt vorher 15% und die Laufzeit ist von 4 auf 2 Jahre geschrumpft.

Viel einschneidener ist allerdings eine andere "Neuerung"
Diese Standardfradrag Regelung ist ja eigentlich eine Einrichtung um Personen die halt für einen befristeten Zeitraum in Norwegen leben die Steuerlast etwas zu verkleinern, da diese zumeist ja auch immer noch weitere laufende Kosten in ihrem Heimatland haben.
Nun hat es sich allerdings so entwickelt das die meisten Auswanderer von der Standartfradrag Regelung gebrauch machen wenn sie hier her kommen, selbst wenn sie gar nicht beabsichtigen wieder in ihr Ursprungsland zu ziehen.
Deswegen wird nun von Seiten des Skattetatens stärker auf diese Leute mit Standartfragdrag geschaut und wenn es eben so ist das die vom Skatteataten den Eindruck bekommen das man eben nicht vorhat nach 2 Jahren Norwegen wieder zu verlassen, kønnen die mit einer "netten" nachfroderung vor der Tür stehen und das zuviel ausgezahlte Geld zurück verlangen.
Die møglichkeit gab es rein rechtlich auch vorher schon, nur wurde sie da sogut wie nie umgesetzt. In Zukunft will man da aber etwas mehr drauf achten und deswegen sollten sich Leute die von vornherein planen eben nicht so schnell wieder hier weg zu ziehen im zweiten Jahr den Standartfradrag nicht mehr unbedingt beantragen. Im ersten Jahr denke ich gibt es deswegen keine Probleme, da ja keiner im Vorfeld 100% sicher sein kann ob das Leben hier oben so ist wie man sich das vorgestellt hat und ob man wirklich hier bleiben will.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Björn-Einar » Fr, 06. Jan 2006, 17:21

trolljenta hat geschrieben:Der Standartfradrag beträgt jetzt nur noch 10% statt vorher 15% und die Laufzeit ist von 4 auf 2 Jahre geschrumpft.
Viel einschneidener ist allerdings eine andere "Neuerung"
Diese Standardfradrag Regelung ist ja eigentlich eine Einrichtung um Personen die halt für einen befristeten Zeitraum in Norwegen leben die Steuerlast etwas zu verkleinern, da diese zumeist ja auch immer noch weitere laufende Kosten in ihrem Heimatland haben.
Nun hat es sich allerdings so entwickelt das die meisten Auswanderer von der Standartfradrag Regelung gebrauch machen wenn sie hier her kommen, selbst wenn sie gar nicht beabsichtigen wieder in ihr Ursprungsland zu ziehen.
Deswegen wird nun von Seiten des Skattetatens stärker auf diese Leute mit Standartfragdrag geschaut und wenn es eben so ist das die vom Skatteataten den Eindruck bekommen das man eben nicht vorhat nach 2 Jahren Norwegen wieder zu verlassen, kønnen die mit einer "netten" nachfroderung vor der Tür stehen und das zuviel ausgezahlte Geld zurück verlangen.
Die møglichkeit gab es rein rechtlich auch vorher schon, nur wurde sie da sogut wie nie umgesetzt. In Zukunft will man da aber etwas mehr drauf achten und deswegen sollten sich Leute die von vornherein planen eben nicht so schnell wieder hier weg zu ziehen im zweiten Jahr den Standartfradrag nicht mehr unbedingt beantragen. Im ersten Jahr denke ich gibt es deswegen keine Probleme, da ja keiner im Vorfeld 100% sicher sein kann ob das Leben hier oben so ist wie man sich das vorgestellt hat und ob man wirklich hier bleiben will.
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Das sind ja herrliche aussichten.
Komisch das die dame dann heut meine skattekort geändert hat, nach dem ich ihr sagte das ich länger als 2 jahre in norge lebe.
Heißt das jetzt dass skatteetaten sich die standartfradragsdifferenz rückwirkend zurückholen kann, wenn man nach zwei jahren oder so noch in norge wohnt?
Das währe ja eine immense summe.
Das wäre ja ungerecht, auch diesbezueglich, das man ja als fradragsnehmer keine weiteren ausgaben abschreiben in der selvangivelse angeben kann. ZB. fahrtkosten vom/zum arbeitsplatz.
Kann man das in diesem fall ebenfalls rückwirkend? Nur wie, wenn man die quittungen und belege der letzten jahre nicht mehr hat!
Ich habe mal die steuertabellen verglichen....
Ich hab echt nen hals!!!!
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon oter » Fr, 06. Jan 2006, 17:43

Freu Dich doch lieber dass Du bisher überhaupt vom Fradrag profitieren konntest. Ich halte das für eine sehr freundliche und nicht unbedingt selbstverständliche Einrichtung...

Mich wundert die Verschärfung keineswegs.
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Björn-Einar » Fr, 06. Jan 2006, 17:55

klar ist es keine selbstverständlichkeit! Und man freut sich um so mehr ueber diese erleichterung, wenn man lebenshaltungskosten oder zum beispiel die verzollung seines kfz gegenrechnet. das letztere hat ja drei monate nach anmeldung zu erfolgen und hat bei mir, nur mal nebenbei bemerkt, mit 40 000nok zu buche geschlagen. da fragt dann auch keiner ob man schon verdient hat oder nicht.

Ich bin aber nicht erfreut das das jetzt unter der rot-rot- gruenen regierung plötzlich auf 2 jahre runtergerechnet wird, noch dazu die erwartetenden sanktionen die trolljenta beschrieb.

ich werde mich nicht weiter dazu auslassen, aber ich beobachte schon seite einiger zeit das auch in norge da gestrichen, dort erhöht wird.
So wie beispielsweise in deutschland. Nur - dort sind die kassen leer. Wirtschaftswachstum und arbeitslosenzahl, finanzieller zustand der oeffentlichen und sozialsysteme ganz anders.

Egal, man kann soweiso nischt machen.

dirk
Zuletzt geändert von Björn-Einar am Fr, 06. Jan 2006, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Fr, 06. Jan 2006, 17:59

ja, die kønnen sich die das Geld rückwirkend von dir zurück holen. So wie ich das sehe werden die jetzt nicht jeden einzelnen der den Fradrag in Anspruch nimmt mit Argusaugen überwachen und viele werden vermutlich auch nach wie vor da keine Probleme haben. Nur lass halt mal den falschen Sachbearbeiter auf deine Unterlagen gucken und dann kann's eben jetzt doch schneller passieren das die mit Rückforderungen kommen.
Es reicht ja schon wenn du nen kleinen Verbrauchskredit aufnimmst der eben länger wie die besagten zwei Jahre läuft...

Bei der Sache mit dem Standardfradrag ist es ja von seiten des skattetatens ganz klar forumuliert das das eine Einrichtung für Ausländer ist die eben über einen begrenzten Zeitraum hier leben.

Es soll ja auch keiner "bestraft" werden, wenn er eben sich umentscheidet und halt nicht nach zwei Jahren das Land wieder verässt. Nur sollte man dann halt nicht mehr den Standartfradrag in Anspruch nehmen.
Ich denke, wenn es in dem Zeitraum wo man den Fradrag in Anspruch nimmt, nichts gibt das darauf schliessen lässt das man eben länger hier leben will, wird man da weiterhin die zwei Jahre voll in Anspruch nehmen kønnen. Sollte es irgendwelche Dinge geben, die evtl die Leute vom ligningskontor auf den Gedanken bringen das du eben doch so schnell nicht wieder hier weg ziehen willst, würde ich nach dem ersten Jahr die Finger vom Standartfradrag lassen.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Fr, 06. Jan 2006, 18:03

Björn-Einar hat geschrieben:klar ist es keine selbstverständlichkeit! Und man freut sich um so mehr ueber diese erleichterung, wenn man lebenshaltungskosten oder zum beispiel seine die verzollung seines kfz gegenrechnet. das letztere hat ja drei monate nach anmeldung zu erfolgen und hat bei mir, numal nebenbei bemerkt, mit 40 000nok zu buche geschlagen.

Ich bin aber nicht erfreut das das jetzt unter der rot-rot- gruenen regierung plötzlich auf 2 jahre runtergerechnet wird, noch dazu die erwartetenden sanktionen die trolljenta beschrieb.


hast Glück das du das mit dem Auto noch gemacht hast zu einem Zeitpunkt wo die alte Regelung galt. Da kann man sich dann glaube ich in Zukunft sehr leicht selber einen Strick draus drehen...
Man kann ja seinen PKW mit midlertidlig kjøretilatelse hier zwei Jahre mit Ausländischem Kennzeichen fahren. Wenn man dann in Zukunft den Standardfradrag in Anspruch nimmt und dann trotzdem den aufwendigen und teuren Prozess der Autoeinfuhr durchzieht, kann es glaube ich leicht passieren das das als ein sicheres Zeichen ausgelegt das man eben länger bleiben will.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Fr, 06. Jan 2006, 18:08

Björn-Einar hat geschrieben: aber ich beobachte schon seite einiger zeit das auch in norge da gestrichen, dort erhöht wird.
dirk


findest du? OK, das mit dem Standardfradrag wird einigen Leuten weh tun, aber das sie da jetzt etwas genauer auf die einhaltung der Regeln achten kann ich schon verstehen. Es hat doch echt fast jeder sich den Fradrag eintragen lassen, auch wenn man keinerlei absichten hatte das Land wieder zu verlassen. Und dafür ist er nun mal nicht gedacht.

Und dann ist ja noch der Mindestfreibetrag jetzt auf 61.100 nok erhøht worden im vergleich zu früher 45.700 nok

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Björn-Einar » Fr, 06. Jan 2006, 18:18

trolljenta hat geschrieben: das sie da jetzt etwas genauer auf die einhaltung der Regeln achten kann ich schon verstehen. Es hat doch echt fast jeder sich den Fradrag eintragen lassen, auch wenn man keinerlei absichten hatte das Land wieder zu verlassen.
Trolljenta

Genau!
Du auch! Bin mir da ziemlich sicher. Und das nicht nur zwei jahre.
Und bei dir bin ich mir auch sicher das du vom ersten tag an bis zur rente bleiben wolltest.
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Björn-Einar » Fr, 06. Jan 2006, 18:38

trolljenta hat geschrieben:Es hat doch echt fast jeder sich den Fradrag eintragen lassen, auch wenn man keinerlei absichten hatte das Land wieder zu verlassen

Das hatte ich so nicht gewußt.
Eher das es als anreiz gedacht war nach norge zu kommen und zu arbeiten.
Es soll ja zeiten gegeben haben wo die norweg. wirtschaft nach fachkräften gelechzt hat. Beispielsweise im helsevesen oder im handwerk.
Da wurden die leute ja sogar von den phillipinen geholt.
Naiv wie ich war, glaubte ich, das es die möglichkeit des fradrags gibt, um eben die ersten jahre bisschen mehr kohle zu haben. Fuer`s start-etablieren vor ort so zu sagen (umzug, auto verzollen usw.....)So kenne ich es beispielsweise von Argentinien.
Weis nicht wie ich auf das schiefe brett kam. :cry:
Soviel sozialismuns kann sich norge dann doch nicht leisen.
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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon trolljenta » Sa, 07. Jan 2006, 0:05

Björn-Einar hat geschrieben:Genau!
Du auch! Bin mir da ziemlich sicher. Und das nicht nur zwei jahre.
Und bei dir bin ich mir auch sicher das du vom ersten tag an bis zur rente bleiben wolltest.


ja, hab ich! Hab damals sogar beim eintragen lassen bei der Tante im Ligningskontor das nicht mal verschwiegen das ich länger wie vier Jahre hierbleiben will, hat die damals aber nicht gestørt. Ja, alle haben es so gemacht, ich selbst war keine Ausnahme. Nur ändert es nichts an dem Punkt das es halt SO nicht gedacht war und ich kann's deswegen schon irgendwo verstehen das sie da jetzt etwas genauer hinschauen.

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Re: Änderung Standartfradrag

Beitragvon Björn-Einar » Sa, 07. Jan 2006, 2:00

@trolljenta
Könnte fast denken das du "damals" weniger verständniss gezeigt hättest. Wenn die fette nachzahlung gekommen wäre mein ich. :shock: :shock: :shock:
Aber wenigstens bist ehrlich. Doppelmoral find ich einfach ätzend.

god natt
dirk
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