ronicro hat geschrieben:Ich bin gelernter Landmaschinenmechaniker mit 5 Jahren Beruffserfahrung. Kann also vom Auto über Lkw, Landmaschinen bis Indstriemaschinen, Baumaschinen so ziemlich alles reparieren.
Hab dann Techniker in Maschinenbau studiert.
Meine Frau studiert zur Zeit noch in Leipzig an der UNI, Anglistik, Allgemeine Sprachwissenschaften und Kommunikations- und Medienwissenschaften auf Magister.
Und bis jetzt sind unsere Auswanderungsgedanken ja noch ganz am Anfang.
Wollen nur unserem kleinen Schatz mal was besseres bieten, als was Dtl. zur Zeit anbietet. Zu dem kommt noch, dass es uns hier gar nicht so schlecht geht, da ich einen sicheren Job habe (allerdings nur 1000,- € netto) und wir drei mietfrei auf einem Familiengrundstück leben.
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Na das hört sich doch nicht schlecht an!
Zum gesundheitssystem: Meine meinung ist das daß deutsche gesundheitswesen um längen besser war, als das norwegische. Allerdings liegt die betonung auf WAR, denn die tendenz die wohl im zusammenhang mit rapidem sozialabbau zu erkennen ist, lässt wohl erahnen das das bald geschichte isein wird. Und so kann es schon sein, das man mit dem norwegischen system, trotz seiner mängel und auch von sehr vielen norwegern als ineffizient bezeichnet, besser bedient ist.
Ich bin sehr froh bis jetzt hier nicht ernstlich krank gewesen zu sein. Und meine zahnarzttermine konnte ich bis jetzt auch immer auf D-besuche verlegen.
Es soll zwar leute geben die in der tat das norwegische gs, als besser gegenueber dem deut. bezeichnen. Nur wundert mich das ich fast jede woche auf den titelseiten unterschiedlichster norweg. zeitungen in großen schlagzeilen von skandalösen zuständen bzw. fällen lese.
Da sollen beispielsweise laut statistik ca. 100 000 norweger auf grund falscher medikamentenbehandlung krank sein und so weiter und so weiter. Und selbst im unmittelbaren umfeld hört man das ein oder anderer was selbst manchem norweger die sprache verschlägt, der das ja eigentlich gewöhnt sein muesste.
Allerdings denke ich das das norwegische schulsystem wiederum besser ist. Auch was die rahmenbedingungen angeht.
Hier auf zu wachsen halte ich schon fuer angenehmer und problemloser als in D. Und vom heutigen tag aus gesehen könnten die entwicklungsmöglichkeiten und zukunftsaussichten fuer kinder hier, auch besser als gegenwärtig in D sein.
Obwohl ich ne schöne kindheit hatte, hätte ich nichts dagegen wenn ich stattdessen hier aufgewachsen wäre. Wäre sicher kein nachteil gewesen.
Aberr das rosarote sozial- und wohlstandsparadies ist das hier auch nicht! Kinder hier in den kindergarten, hort oder schule zu schicken kostet auch geld. Und das nicht wenig.