
Als erstes bin ich von Kristiansand in Richtung Mandal, Vigeland gefahren, da ich dort in der Nähe einen Bekannten besucht habe. Dort habe ich mich dann ein paar Tage "akklimatisiert" und an Norwegen gewöhnt

Einer meiner Ausflüge führte mich natürlich auch zum Lindesnes Fyr.
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#2 Abendstimmung am Fjord in Svennevik

Nach ein paar Tagen gings dann weiter in Richtung Stavanger, wo ich auf dem Ølbergcamping eine Hütte mietete und von da aus verschiedenen Ausflüge gemacht (Stavanger, Bootstour Lysefjord, Wanderung zum Bynuten) und auch den 17. Mai in Sola miterlebt habe.
#3 Alle hatten sich herausgeputzt

Am 18. Mai wollte ich eigentlich zum Preikestolen, das Wetter hätte auch super gepaßt, die JH war auch schon gebucht aber…mein Knie spielte nicht mit und so mußte ich umdisponieren. Ich entschloß mich deshalb fürs Inselhopping und fuhr über Skudeneshavn, Haugesund und die Insel Stord nach Bergen.
#4 Skudeneshavn

In Bergen habe ich in der JH Montana gewohnt, von wo man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt hat. In den nächsten zwei Tagen schaute ich mich in der Stadt um, das übliche Touriprogramm halt (Tyske Bryggen – sehr beeindruckend, Håkonhalle, Rosenkrantzturm, Stabkirche Fantoft…) . Regen habe ich während meines Aufenthaltes nicht gesehen aber dafür habe ich einen Parkplatz für Busse und Regenschirme entdeckt

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#6 im Stadtteil Nordnes – kann mir das jemand übersetzen, ich verstehe nicht alle Worte und es scheint auch Dialekt zu sein

Am 21.5. habe ich dann einen Tagesausflug zum Hardangerfjord gemacht – über Dale dann die alte Paßstraße Bergsdalen bis kurz vor Voss, dort nicht auf die E 16 sondern am Südufer des Vangsvatnet entlang, weiter Richtung Eidfjord und hinauf zum Kjeåsen (nicht zu empfehlen für Leute mit Platzangst, da man 2,5 km durch einen stockdunklen Tunnel auf den Berg hinauf und auch wieder runter muß).
#7 am Vangsvatnet

#8 Blick von der Hütte auf dem Kjeåsen – diese Hütte ist im Sommer bewirtschaftet

Von dort aus gings weiter bis Kinsarvik, mit der Fähre bis Utne, immer am Fjord entlang bis Jondal, mit der Fähre nach Tørvikbygd, auf der RV 49 und RV7 zurück nach Bergen. Das war zwar eine lange Tour, doch ich bin früh losgefahren ca. 7.15 Uhr und war am Abend gegen 21.00 Uhr wieder zurück, ziemlich müde, doch ich habe es nicht bereut. Der Hardangerfjord ist im Mai, mit all den blühenden Obstbäumen und den schneebedeckten Bergen im Hintergrund ein Traum, noch dazu wenn man so traumhaftes Wetter hatte wie ich.
#9 Hardangerfjord

#10 Fährüberfahrt nach Tørvikbygd

Am nächsten Tag fuhr ich dann von Bergen weiter über Odda in Richtung meines nächsten Zieles Heddal.
#11 Morgenstimmung an einem See in der Nähe von Bergen

Ich wollte nicht die ganze Strecke an einem Tag fahren und als ich im Røldal an einem niegelnagelneuen Hotel, welches B&B für 395 Kr. anbot vorbeikam, mußte ich nicht lange überlegen. Am Abend machte ich dann noch eine Bummel durch den Ort und die nähere Umgebung. Leider war die kleine Stabkirche noch geschlossen.
#12 Stabkirche in Røldal

Am nächsten Tag gings ausgeruht weiter auf der E 134 durch atemberaubend schöne erst noch schneebedeckte, dann saftig grüne, mit Blumen übersäte Landschaften nach Heddal. Auch die Telemark ist in dieser Jahreszeit wunderschön. Vor allem beeindruckt haben mich die überall noch erhaltenen alten Bauernhöfe.
#13 erst noch schneebedeckte Bergen...

#14...dann saftige, grüne, blumenübersäte Wiesen in der Telemark

#15 Bauernhof in der Telemark

#16 Stabkirche Heddal

Von Heddal aus fuhr ich weiter über Skien/Porsgrunn zurück an die Küste. In der Nähe von Risør übernachtete ich auf dem Campingplatz Røed, der leider nicht so empfehlenswert ist. Die Hütten waren frisch gestrichen und stanken ziemlich nach Farbe und es gab keine Kochgelegenheit. So mußte ich am nächsten Morgen ohne!!! Kaffe aufbrechen aber zum Glück hatte ich mich mit netten Leuten aus diesem Forum verabredet, wo ich dann doch noch meinen Kaffe + ein spätes Frühstück bekam.
#17 an der Küste von Levang

Hier durfte ich dann auch die Nacht verbringen – Danke nochmal – und am nächsten Morgen gings weiter entlang der Küste über Arendal, Grimstad, Lillesand bis Mandal. Hier hatte ich mich mit einer Bekannten, die ich am Anfang meiner Reise kennengelernt hatte verabredet und wir haben einen netten Abend mit gemeinsamem Essen kochen und quatschen verbracht. So langsam neigte sich meine Reise dem Ende zu und die letzte Station war noch einmal Svennevik, wo ich voller Wehmut Abschied von einem wunderschönen Land nehmen mußte.
#18 Blick über den Remasfjorden

Am nächsten Morgen mußte ich dann sehr früh losfahren, denn 8.00 Uhr ging meine Fähre von Kristiansand.
#19 Seeidylle früh am Morgen

Der Himmel (und nicht nur der) weinte, als die Fähre in Kristiansand ablegte doch am Horizont brach sich die Sonne schon wieder einen Weg durch den Himmel. Ein toller Urlaub, mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken ging unwiderruflich zu Ende...
#20 Leuchtturm von Kristiansand

...aber eines weiß ich sicher - ICH KOMME WIEDER!!!